Oberfräser
Schlitzfräser HSSE Z=1 D=8 L1=30 L2=70 GL=100 S=8
Einzahnfräser mit Hinterschliff für Kunststoff und Aluminium.
Bohrnutenfräser HSS Z=2 D=8 L=20 GL=120 S=8
Bohrnutenfräser für Kunststoff und Aluminium.
Bohrnutenfräser HSSE Z=2 D=8 L=16 GL=80 S=8
Bohrnutenfräser für Kunststoff und Aluminium.
Einzahnfräser HS Z=1 D=8 L=25 GL=100 S=8
Einzahnfräser für Kunststoff und Aluminium.
Einzahnfräser HS Z=1 D=8 L=40 GL=80 S=8
Einzahnfräser für Kunststoff und Aluminium.
Schlitzfräser HSSE Z=1 D=8 L=25 GL=80 S=8
Einzahnfräser für Kunststoff und Aluminium.
Einzahnfräser/Hals HS Z=1 D=7 L1=14 L2=45 GL=80 S=8
Einzahnfräser mit Hinterschliff für Kunststoff und Aluminium.
Schlitzfräser HSSE Z=1 D=6 L=14 GL=60 S=8
Einzahnfräser für Kunststoff und Aluminium.
Einzahnfräser HS Z=1 D=6 L=14 GL=100 S=8
Einzahnfräser für Kunststoff und Aluminium.
Bohrnutenfräser HSSE Z=2 D=6 L=14 GL=60 S=8
Bohrnutenfräser für Kunststoff und Aluminium.
Schlitzfräser HSSE Z=1 D=5 L=12 GL=60 S=8
Einzahnfräser für Kunststoff und Aluminium.
Schlitzfräser HSSE Z=1 D=5 L1=18 L2=35 GL=80 S=8
Einzahnfräser mit Hinterschliff für Kunststoff und Aluminium.
Einzahnfräser/Hals HS Z=1 D=5 L1=14 L2=75 GL=120 S=8
Einzahnfräser mit Hinterschliff für Kunststoff und Aluminium.
Einzahnfräser/Hals HS Z=1 D=5 L1=14 L2=35 GL=120 S=8
Einzahnfräser mit Hinterschliff für Kunststoff und Aluminium.
Schlitzfräser HSSE Z=1 D=5 L1=25 L2=55 GL=100 S=8
Einzahnfräser mit Hinterschliff für Kunststoff und Aluminium.
Bohrnutenfräser HSSE Z=2 D=5 L=12 GL=60 S=8
Bohrnutenfräser für Kunststoff und Aluminium.
Einzahnfräser HS Z=1 D=5 L=25 GL=90 S=8
Einzahnfräser für Kunststoff und Aluminium.
Schlitzfräser HSSE Z=1 D=4 L=12 GL=60 S=8
Einzahnfräser für Kunststoff und Aluminium.
Bohrnutenfräser HSSE Z=2 D=4 L=12 GL=60 S=8
Bohrnutenfräser für Kunststoff und Aluminium.
Schlitzfräser HSSE Z=1 D=3 L=12 GL=60 S=8
Einzahnfräser für Kunststoff und Aluminium.
Verleimfräser Set - D40 I25,4 A30° S=12
CMT Verleimfräser-Set – Kraftschlüssige Längsverbindungen in Schreinerqualität Dieses zweiteilige Verleimfräser-Set von CMT Orange Tools dient der Herstellung von belastbaren Längs- und Flächenverbindungen im professionellen Möbelbau. Das System ist speziell darauf ausgelegt, zwei Werkstücke durch ein komplementäres Nut-und-Feder-Profil zu fügen. Im Gegensatz zu universellen Verleimfräsern, die mit nur einem Werkzeug arbeiten, nutzt dieses Set zwei separate Fräser für das jeweilige Gegenprofil. Dies ermöglicht die Bearbeitung von Massivholz und Plattenwerkstoffen in einem breiten Spektrum von Materialstärken. Das Ergebnis ist eine mechanisch stabile Verbindung mit einer massiv vergrößerten Leimfläche, die hohen Scherkräften standhält. Das Set ist als Qualitäts-Werkzeug für den stationären Einsatz am Frästisch konzipiert. Die Grundkörper tragen Schneiden aus hochverdichtetem Sinter-Hartmetall (HW), was saubere Schnittkanten und ein ruhiges Fräsverhalten sicherstellt. Die charakteristische orangefarbene PTFE-Antihaftbeschichtung schützt die Werkzeuge vor Korrosion, reduziert die Reibungshitze und minimiert das Anhaften von Harzrückständen. Mit einem Durchmesser von 40 mm und einem stabilen 12 mm Schaft verarbeiten diese Fräser Materialstärken bis zu 25,4 mm. Technische Eigenschaften Hersteller: CMT Orange Tools Artikelnummer: 955.510.21 Durchmesser (D): 40 mm Schaftdurchmesser (S): 12 mm Schnitthöhe (I): 25,4 mm Anzahl der Schneiden (Z): 2 (pro Fräser) Schneidstoff: Hartmetall (HW) Beschichtung: PTFE (orange) Vorteile, Eigenschaften und Nutzen Höchste Passgüte: Die Trennung in zwei Werkzeuge ermöglicht eine Abstimmung der Profile ohne Kompromisse bei der Fräserhöhe. Industriestandard: Gefertigt für den täglichen Einsatz im gewerblichen Bereich unter Einhaltung strenger Sicherheitsnormen. Sinter-Hartmetall-Schneiden: Hochwertiger Schneidstoff für ausrissfreie Ergebnisse in Hart- und Weichholz. PTFE-Oberflächenvergütung: Verhindert thermische Überlastung und reduziert den Reinigungsaufwand der Grundkörper. Mechanische Stabilität: Die vergrößerte Kontaktzone für den Klebstoff garantiert eine hochbelastbare Längsverbindung. Vibrationsarmer Lauf: Der massiv ausgeführte 12 mm Schaft gewährleistet eine ruhige Werkzeugführung im stationären Betrieb. Wie verwendet man dieses Werkzeug? Montieren Sie den ersten Fräser des Sets sicher in der Spannzange Ihres stationär betriebenen Frästisches. Justieren Sie die Fräserhöhe und den Parallelanschlag so, dass das Profil mittig in der Werkstückkante liegt. Fräsen Sie die Kante des ersten Werkstücks im Gegenlaufverfahren. Trennen Sie die Maschine vom Netz und tauschen Sie das Werkzeug gegen den zweiten Fräser des Sets aus. Justieren Sie die Höhe des zweiten Fräsers so, dass er exakt das komplementäre Gegenprofil zum ersten Werkstück schneidet. Führen Sie eine Probepassung mit Reststücken aus dem Originalmaterial durch, um den bündigen Fugenschluss zu kontrollieren. Fräsen Sie das zweite Werkstück und achten Sie dabei auf einen konstanten Vorschub. Tragen Sie den Leim gleichmäßig auf beide Profilseiten auf und verpressen Sie die Bauteile. Übersicht der empfohlenen Drehzahlen Aufgrund des Durchmessers von 40 mm ist die Einhaltung der korrekten Geschwindigkeit für die Sicherheit und Schnittgüte entscheidend: Empfohlene Betriebsdrehzahl: 16.000 – 18.000 U/min Maximal zulässige Drehzahl: 20.000 U/min Zusätzliche Anwendungstipps für den Profi Konstanter Vorschub: Vermeiden Sie Stillstände während der Bearbeitung, um thermische Verfärbungen an den Profilflanken zu verhindern. Splitterschutz: Nutzen Sie bei der Bearbeitung von Stirnholz ein Opferholz am Ende der Führung, um Ausrisse zu minimieren. Werkzeugpflege: Entfernen Sie Harzrückstände regelmäßig mit einem speziellen Harzlöser, um die Wirksamkeit der PTFE-Beschichtung zu erhalten. Sicherheit: Verwenden Sie Andruckfedern oder Schiebestöcke, um das Werkstück sicher am Anschlag und auf dem Tisch zu führen.
M140 Profilfräser D=34,9x12,7 S=8
Profilfräser aus hochwertigem Mikrokorn-Hartmetall (gesintertes Metallcarbid), das speziell für Schneidwerkzeuge für Weich- und Harthölzer entwickelt wurde.Je nach Fräsertyp beträgt die Plattendicke 2 mm: das Werkzeug kann dadurch viel häufiger geschärft werden, als herkömmliche Werkzeuge.Der Fräskörper ist so ausgeführt, um Rückschläge beim Fräsen weitestgehend zu vermeiden. Der Körper des Werkzeugs erfüllt die anspruchsvollen Sicherheitskriterien der europäischen Norm EN 847.IGM Fachmann Schaftfräser sind mit roter oder schwarzer PTFE-Teflon-Beschichtung versehen, die die Korrosion minimiert und dem Einbrennen von Spanresten bei höheren Temperaturen, die beim Fräsen auftreten, besser widersteht. Der Fräser bleibt dadurch länger sauber und scharf im Vergleich zu Fräsen, die mit einer üblichen Farbe beschichtet sind.Alle Fräser werden auf CNC-Präzisionsschleifmaschinen präzise und genau geschliffen. Die Schärfung sowie die gesamte Konstruktion garantieren Ihnen stets saubere Schnitte und hohe Leistungsfähigkeit.Am Schaft jedes Fräsers befindet sich eine Lasermarkierung mit den wichtigsten Daten sowie einer Marke, für das optimale Einsetzen des Schafts ins Spannfutter. Sie finden hier auch die Bestellnummer, Schnittdurchmesser, Schnittlänge, Schaftdurchmesser und die empfohlene Höchstgeschwindigkeit. Alles ist absolut klar und übersichtlich.Der größtmögliche Schutz für Ihre Werkzeuge! Die Schaftfräser der IGM Fachmann Serie sind in einer praktischen Verpackung verpackt, die Schutz vor Beschädigungen und äußeren Einflüssen bietet. Sie helfen, beim Aufbewahren Ordnung zu halten. Die Klarsichtverpackung ist mit einem Aufhänge-Euroloch für die Präsentation in Geschäften oder in Ihrer Werkstatt versehen. Der Schaft des Werkzeugs ist fest in das clevere Klemmsystem der Verpackung eingespannt, so dass er nicht herausfallen kann. Die Verpackung kann auch für einen sicheren Transport des Schaftfräsers zum Schärfen und zurück einfach verwendet werden.Geeignet für Hart- und Weichholz, Sperrholz, verleimte Holzwerkstoffe und Plexiglas oder Kunststoffe, teilweise geeignet für laminierte Spanplatten und MDF.
IGM M138 Abrundfräser R=9,5 D=31,7x15,9 S=8
Wir verwenden ausschließlich hochwertiges Mikrokorn-Hartmetall (gesintertes Metallcarbid), das speziell für Schneidwerkzeuge für Weich- und Harthölzer entwickelt wurde.Je nach Fräsertyp beträgt die Plattendicke 2 mm: das Werkzeug kann dadurch viel häufiger geschärft werden, als herkömmliche Werkzeuge.Der Fräskörper ist so ausgeführt, um Rückschläge beim Fräsen weitestgehend zu vermeiden. Der Körper des Werkzeugs erfüllt die anspruchsvollen Sicherheitskriterien der europäischen Norm EN 847.IGM Fachmann Schaftfräser sind mit roter oder schwarzer PTFE-Teflon-Beschichtung versehen, die die Korrosion minimiert und dem Einbrennen von Spanresten bei höheren Temperaturen, die beim Fräsen auftreten, besser widersteht. Der Fräser bleibt dadurch länger sauber und scharf im Vergleich zu Fräsen, die mit einer üblichen Farbe beschichtet sind.Alle Fräser werden auf CNC-Präzisionsschleifmaschinen präzise und genau geschliffen. Die Schärfung sowie die gesamte Konstruktion garantieren Ihnen stets saubere Schnitte und hohe Leistungsfähigkeit.Am Schaft jedes Fräsers befindet sich eine Lasermarkierung mit den wichtigsten Daten sowie einer Marke, für das optimale Einsetzen des Schafts ins Spannfutter. Sie finden hier auch die Bestellnummer, Schnittdurchmesser, Schnittlänge, Schaftdurchmesser und die empfohlene Höchstgeschwindigkeit. Alles ist absolut klar und übersichtlich.Der größtmögliche Schutz für Ihre Werkzeuge! Die Schaftfräser der IGM Fachmann Serie sind in einer praktischen Verpackung verpackt, die Schutz vor Beschädigungen und äußeren Einflüssen bietet. Sie helfen, beim Aufbewahren Ordnung zu halten. Die Klarsichtverpackung ist mit einem Aufhänge-Euroloch für die Präsentation in Geschäften oder in Ihrer Werkstatt versehen. Der Schaft des Werkzeugs ist fest in das clevere Klemmsystem der Verpackung eingespannt, so dass er nicht herausfallen kann. Die Verpackung kann auch für einen sicheren Transport des Schaftfräsers zum Schärfen und zurück einfach verwendet werden.Geeignet für Hart- und Weichholz, Sperrholz, verleimte Holzwerkstoffe und Plexiglas oder Kunststoffe, teilweise geeignet für laminierte Spanplatten und MDF.
Hier finden Sie Oberfräser (auch: Holzfräser, Schaftfräser) für Handoberfräsen, Kantenfräsen und – je nach Ausführung – für den Einsatz in CNC-Oberfräsmaschinen und Bearbeitungszentren. Oberfräser sind schnelldrehende Fräswerkzeuge mit Zylinderschaft. Sie übernehmen typische Aufgaben im Schreineralltag: Nuten und Fälze herstellen, Kanten bearbeiten, Konturen kopieren, Öffnungen ausfräsen sowie Verbindungen und Profilierungen fertigen. In Werkstatt und Montage zählen Oberfräser zu den Werkzeugen, die für den täglichen Einsatz ausgelegt sind und bei regelmäßigem Bedarf zuverlässig online nachbestellt werden.
Für professionelle Holzbearbeitungs-Betriebe ist die Oberfräse ein universelles Aggregat: Mit passendem Fräser lassen sich viele Arbeitsgänge durchführen, die sonst auf stationären Maschinen oder mit Spezialwerkzeugen stattfinden. Entscheidend ist die Zuordnung von Fräsergeometrie, Schneidstoff, Abmessungen und Führung (Anlauflager, Anlaufring, Kopierring) zur jeweiligen Aufgabe und zum Werkstoff.
Typische Anwendungen im Handwerk und in der Serienfertigung
Bestimmte Geometrien werden regelmäßig eingesetzt: Nutfräser für Nuten und Taschen, Bündigfräser für Kanten und Schablonenarbeiten, Abrund- und Fasefräser für die Kantenbearbeitung. In der Serienfertigung kommen zusätzlich Wendeplattenfräser und DP-/PKD-bestückte Ausführungen zum Einsatz, wenn abrasive Plattenwerkstoffe und hohe Laufleistungen anstehen.
- Nuten und Taschen: Rückwandnuten, Bodennuten, Griffmulden, Taschenfräsungen, Ausspitzarbeiten an Opferplatten.
- Falzen und Abstufen: Falze für Rückwände, Falze für Glasleisten, Stufen für Aufdoppelungen und Abdeckleisten.
- Kantenbearbeitung: Fasen, Radien, Viertelstab, Hohlkehle, Kombiprofile; Entgraten und Brechen von Kanten.
- Kopieren und Schablonenfräsen: Bündigfräsen an Schablonen, Formteile, Serienteile, Ausschnitte.
- Verbindungstechnik: Zinken/Gratverbindungen, Nut-und-Feder, Verleimfräsungen, Gehrungs-Verleimprofile.
- Beschlag- und Einlassarbeiten: Topfbänder, Schließbleche, Schlösser, Kabeldurchführungen, Einlassprofile.
So lesen Profis einen Oberfräser
Oberfräser werden im professionellen Umfeld über wenige, klar definierte Parameter ausgewählt. Diese Parameter finden Sie in den technischen Daten und auf dem Werkzeugkörper.
- Schaftdurchmesser (S / d2)
- Üblich sind 6 mm, 8 mm und 12 mm sowie zöllige Varianten (z. B. 1/4" und 1/2"). Der Schaft muss zur Spannzange der Maschine passen. In Betrieben werden Spannzangen häufig als Standardteile vorgehalten; die Schaftgröße steuert damit unmittelbar die Nachbestelllogik.
- Schneidendurchmesser (D / d1)
- Der Durchmesser bestimmt die Breite der Bearbeitung und beeinflusst die zulässige Drehzahl sowie die Belastung der Maschine. Große Durchmesser werden eher in Frästischen oder stationären Setups gefahren; kleine Durchmesser sind typische Montage- und Werkstattfräser.
- Nutzlänge (NL / I)
- Die Nutzlänge ist die wirksame Schneidenhöhe. Sie bestimmt, wie tief in einem Durchgang gearbeitet werden kann. Für tiefe Nuten oder Taschen werden lange Ausführungen eingesetzt; in der Praxis werden diese Fräser wegen höherer Belastung als Verschleißposition oft doppelt vorgehalten.
- Gesamtlänge (GL / L)
- Die Gesamtlänge ist für Reichweite, Spannlänge und Kollisionsfreiheit relevant. Zu lange Überstände erhöhen die Anforderung an Führung und Stabilität.
- Schneidenzahl (Z1, Z2, Z3, Z4)
- Die Schneidenzahl steht für die Anzahl der Schneiden. Z2 ist ein bewährter Standard für viele Holzarbeiten. Höhere Schneidenzahlen werden eingesetzt, wenn Vorschub und Schnittqualität im Verhältnis zur Maschine und zum Werkstoff passen.
- Grundschneide / Bohrschneide (eintauchfähig)
- Fräser mit Grundschneide sind zum Eintauchen geeignet (z. B. Taschenfräsungen). Ohne Grundschneide sind sie für Umfangsbearbeitung ausgelegt (z. B. an Kanten oder beim Kopieren).
- Rechtslauf / Linkslauf
- Die Drehrichtung muss zur Maschine und zum Arbeitsgang passen. Standard bei Handoberfräsen ist Rechtslauf.
- Ziehend / drückend (Spiralgeometrie)
- Spiralnutfräser werden je nach Spiralrichtung für Spanabtransport und Kantenverhalten ausgewählt. Je nach Werkstoff (z. B. beschichtete Platten) ist die Wahl der Geometrie ein Mittel gegen Ausrisse und Kantenabplatzungen.
- Führungsart: Kugellager, Anlaufring, Kopierring
- Für Kontur- und Kantenarbeiten wird oft mit Kugellager (Anlauflager) geführt. Alternativ erfolgt die Führung über Kopierringe in der Grundplatte oder über Anlaufringe/Leerlaufbuchsen bei speziellen Setups. In der Instandhaltung sind Kugellager und Befestigungsschrauben typische Ersatzteile, die regelmäßig nachbestellt werden.
Schneidstoffe und typische Werkstoffeignung
Im Schreinerbetrieb entscheidet der Schneidstoff über Einsatzbereich, Nachschärfstrategie und Wirtschaftlichkeit. Die gängigen Gruppen:
- HW/HM (hartmetallbestückt): Bewährter Standard für Massivholz und Plattenwerkstoffe. Typisch für Nutfräser, Bündigfräser, Abrundfräser und Profilfräser in der Handoberfräse.
- VHW/VHM (Vollhartmetall): Monoblock-Ausführung, häufig bei Spiralnutfräsern und Schaftfräsern für CNC/Nesting. Wird eingesetzt, wenn Schnittparameter, Spanabtransport und Werkstoff (z. B. MDF) das erfordern.
- DP/PKD (Diamantbestückt): Für abrasive Materialien wie Span-/Faserwerkstoffe, HPL und Verbundwerkstoffe. In der Serienbearbeitung ein Standard, wenn Standwege und Nachschärfintervalle planbar sein sollen.
- HSS: Wird eher für Kunststoffe und NE-Metalle eingesetzt, wenn die Geometrie und die Wärmeabfuhr zum Material passen. In Holz ist HSS heute seltener, kommt aber in speziellen Anwendungen vor.
Für die Auswahl im Betrieb gilt: Der Werkstoff (Massivholz, Multiplex, MDF/HDF, Spanplatte roh oder beschichtet, HPL/CPL, Mineralwerkstoff, Kunststoff, Aluverbund) beeinflusst die Schneidengeometrie und den Schneidstoff. In der Praxis werden für Standard-Holzwerkstoffe HW/HM-Fräser als laufender Bedarf geführt; DP/PKD wird dann ergänzt, wenn abrasive Serienmaterialien dominieren.
Wofür welche Fräser stehen
Die folgenden Fräserfamilien decken den üblichen Bedarf in Schreinerei, Innenausbau und Möbelproduktion ab. Viele Betriebe standardisieren auf wenige Geometrien und halten diese als „bewährte Ausführung“ in mehreren Durchmessern und Nutzlängen vor.
Nutfräser (gerade, mit Grundschneide, Spiralnut)
Nutfräser sind der tägliche Standard für Nuten, Falze und Taschen. Varianten mit Grundschneide sind eintauchfähig. Spiralnutfräser werden eingesetzt, wenn Spanabtransport und Kantenverhalten im Vordergrund stehen (z. B. tiefe Nuten, Taschenfräsungen, CNC-Bearbeitung). In der Nachbestellung sind Nutfräser typische Mengenartikel: gleiche Geometrie in mehreren Durchmessern, jeweils in ein bis zwei Nutzlängen.
Bündigfräser / Kopierfräser (mit Anlauflager oben/unten)
Bündigfräser fräsen bündig an einer Referenzkante oder Schablone. Die Führung erfolgt über ein Kugellager (Anlauflager) am Schaftende oder am Kopf. Damit werden Konturen in Serie reproduziert, Kantenüberstände abgenommen oder Furnier-/Schichtstoffüberstände nachbearbeitet. In der Praxis sind Lager und Lagerbefestigung (Schraube, Sicherung) Verschleißpunkte; Betriebe halten diese als Ersatzteilposition vor.
Abrundfräser, Viertelstabfräser, Vollradiusfräser
Diese Fräser formen Radien an Kanten. Üblich sind Ausführungen mit Kugellagerführung. Der Radius (R) ist das maßgebliche Auswahlkriterium. Für wiederkehrende Kantenradien (z. B. Möbelteile, Griffkanten, Abdeckleisten) werden wenige Radien als Standard festgelegt und regelmäßig eingesetzt.
Fasefräser / Anfasfräser (z. B. 45°)
Fasefräser brechen Kanten definiert. Typische Winkel sind 45° und 30°. In der Fertigung sind Fasen ein Mittel zur Kantenentlastung, zur Vorbereitung von Beschichtungen oder als konstruktives Detail. Fasefräser werden häufig als Standardfräser geführt, weil sie in Montage und Werkstatt laufend anfallen.
Hohlkehlfräser und Profilfräser
Hohlkehlen und Profile werden für klassische Kantenbilder, Zierprofile, Rahmenteile und Leisten eingesetzt. Profilfräser gibt es als feste Profile oder als Profil-/Konterprofil-Sätze für Rahmen-Füllungs-Konstruktionen. In der Serienfertigung spielen Wiederholbarkeit und Profilkonstanz eine zentrale Rolle; hier sind Systemlösungen und definierte Profile üblich.
Falzfräser, Scheibennutfräser, T-Nutfräser
Falzfräser erzeugen abgestufte Kanten (Falz). Scheibennutfräser und T-Nutfräser werden eingesetzt, wenn Nuten in definierter Breite und Tiefe gefordert sind, etwa für Beschläge, Aufhänger, T-Nuten in Vorrichtungsbau oder für spezielle Befestigungsaufgaben. In vielen Betrieben sind diese Fräser „bei Bedarf“-Werkzeuge, die jedoch bei Serienaufträgen in Mehrfachausführung verfügbar sein müssen.
Gratfräser / Zinkenfräser, Schwalbenschwanzfräser, Verleimfräser
Diese Fräser dienen der Verbindungstechnik. Grat- und Schwalbenschwanzgeometrien werden in Schubkästen, Korpuskonstruktionen und Vorrichtungen eingesetzt. Verleimfräser (z. B. für Kantenverleimungen) erzeugen passgenaue Profile für großflächige Verleimungen. Im Betrieb lösen diese Werkzeuge ein typisches Problem: Man erreicht stabile, wiederholbare Verbindungen ohne zusätzliche Beschlagteile – vorausgesetzt, Maschine, Führung und Material sind sauber abgestimmt.
Planfräser und Wendeplattenfräser
Planfräser werden zum Planen von Flächen eingesetzt, z. B. beim Abnehmen von Überständen, beim Planen von Einleimungen oder beim Rekonditionieren von Opferplatten. Wendeplattenfräser (mit austauschbaren Messern) sind interessant, wenn man durchmesserbezogen konstant arbeiten will und die Schneiden als wechselbares Verbrauchsteil führen möchte. In der Beschaffung entsteht dadurch eine klare Mengenlogik: Grundkörper als Anlagegut, Wendeplatten als laufende Nachbestellung in Verpackungseinheiten.
Typische Probleme im Betrieb – und wie Oberfräser diese lösen
In professionellen Holzbearbeitungs-Firmen treten wiederkehrende Qualitäts- und Prozessprobleme auf. Oberfräser sind ein Werkzeug, um diese Probleme im Arbeitsgang zu beherrschen – vorausgesetzt, Geometrie und Führung sind passend gewählt.
Ausrisse und Kantenabplatzungen an beschichteten Platten
Beschichtete Spanplatten, melaminharzbeschichtete Platten, HPL/CPL und furnierte Werkstoffe neigen an der Austrittskante zu Ausrissen. Bei sichtbaren Möbelteilen führt das zu Nacharbeit (Kanten schleifen, ausbessern, neu belegen). Lösung im Fräserbereich: Einsatz von geeigneten Spiralgeometrien (je nach Bearbeitungsrichtung), ausreichender Schneidenzahl, scharfer Schneide und stabiler Führung (Anlauflager oder Schablone). In der Serienfertigung wird dafür häufig auf VHM- oder DP-/PKD-Werkzeuge umgestellt, weil sich damit Nacharbeit und Werkzeugwechsel planbarer steuern lassen.
Brandspuren und schlechte Oberfläche bei Massivholz
Brandspuren entstehen häufig durch Reibung, stumpfe Schneiden oder ungünstige Spanbildung, insbesondere bei harzhaltigen Hölzern und Harthölzern. Lösung: Fräser mit passender Schneidengeometrie und ausreichendem Spanraum, regelmäßiges Nachschärfen, sowie konsequente Pflege (Harz entfernen, Lager frei halten). In der Praxis bedeutet das: Werkzeuge werden nicht „bis zum Ende“ gefahren, sondern nach definiertem Intervall nachgeschärft und als rotierender Bestand geführt.
Maßabweichungen beim Kopieren und bei Serienteilen
Bei Schablonenarbeiten hängt das Ergebnis stark von Führung und Lagerzustand ab. Verschmutzte oder beschädigte Kugellager sowie Spiel in Kopierringen wirken direkt auf das Maß. Lösung: Einsatz von Fräsern mit intaktem Anlauflager, definierter Lagerposition (oben/unten je nach Setup) und verfügbarer Ersatzteile (Kugellager, Schrauben). Für Betriebe ist das ein typischer Nachbestellartikel: Lager als Kleinteilposition in kleinen Verpackungseinheiten, Fräser als Standardposition in 1–3 Stück je Ausführung.
Unwirtschaftliche Bearbeitung bei wiederkehrenden Standardprofilen
Wenn Profile oder Kantenbilder regelmäßig wiederkehren (z. B. Serie von Griffleisten, Sockelleisten, Rahmenprofilen), ist die Werkzeugauswahl ein Hebel für gleichbleibende Abläufe. Lösung: Standardisierung auf definierte Profilfräser oder Profil-/Konterprofil-Sätze. Damit sinkt Rüstaufwand, und Nachschärfen kann planbar organisiert werden.
Anwendungsbeispiele
1) Bündigfräsen von Schichtstoff- und Furnierüberständen
Beim Belegen von Trägerplatten (Arbeitsplatten, Fronten, Sichtseiten) entstehen Überstände an Schichtstoff, Furnier oder Kantenmaterial. Diese Überstände werden im Betrieb häufig zuerst grob bündig gekappt und anschließend bündig gefräst. Bündigfräser mit Anlauflager führen an der Trägerplatte; das Lager übernimmt die Referenz. In der Werkstatt wird dafür oft eine bewährte Z2-Ausführung eingesetzt. Typische Praxis: Der Betrieb hält den Bündigfräser in der Standard-Schaftgröße der verwendeten Maschinen vor und führt ein Ersatzlager sowie die Lagerbefestigung als Kleinteile. Bei hoher Stückzahl ist ein zweiter, identischer Fräser als Reserve üblich, um Ausfälle durch Lagerdefekt oder Schneidenschaden abzufangen.
2) Rückwandnuten und Bodennuten im Korpusbau
Rückwandnuten in Seiten, Böden und Deckeln sind ein Standardarbeitsgang im Korpusbau. Nutfräser werden dazu entlang eines Parallelanschlags, einer Führungsschiene oder einer Vorrichtung geführt. Für wiederkehrende Nuttiefen werden in Betrieben häufig definierte Durchmesser und Nutzlängen standardisiert. Bei Serienmöbeln wird derselbe Nutfräser über viele Teile eingesetzt; die Nachbestellung erfolgt dann nicht als Einzelkauf, sondern als Bestandspflege: ein Fräser im Einsatz, ein Fräser als Reserve, ein Fräser im Nachschärfprozess.
3) Falzen für Rückwände, Glas und Abdeckungen
Falze sind im Möbel- und Innenausbau üblich: Rückwandfalze, Glasfalze bei Rahmen, Falze für Abdeckleisten. Falzfräser (oft mit Anlauflager) stellen die Falzbreite und -tiefe her. Im Betrieb ist die Variabilität wichtig: Falzbreiten werden entweder über Fräserauswahl oder über Anlaufringe/Distanzscheiben (je nach System) eingestellt. Für wiederkehrende Falzmaße wird ein bewährter Standard geführt und regelmäßig nachbestellt.
4) Schablonenfräsen von Ausschnitten (z. B. Spülen, Kochfelder, Lüftungsgitter)
Bei Ausschnitten in Arbeitsplatten oder großformatigen Teilen wird häufig mit Schablonen gearbeitet. Die Führung erfolgt entweder über Kopierringe in der Grundplatte oder über Bündig-/Kopierfräser mit Lager. Der Vorteil im Betrieb: Der Ausschnitt ist reproduzierbar, und die Schablone dient als Prozessstandard. Der kritische Punkt ist die Kombination aus Kopierringdurchmesser, Fräserdurchmesser und Schablonenmaß. Betriebe führen daher Kopierringe als Zubehörbestand und halten gängige Fräserdurchmesser als Standardposition vor. Bei häufigen Einsätzen entstehen typische Verschleißpositionen: Kopierringe, Zentrierhilfen, Lager und Fräser.
5) Kantenbearbeitung: Fase und Radius an Möbelteilen
Fasen und Radien sind im Möbelbau keine „Optik-Spielerei“, sondern konstruktive Details: Kanten werden entlastet, Beschichtungen schützen besser, und die Handhabung im Alltag wird verbessert. Fasefräser (z. B. 45°) und Abrundfräser (definierter Radius) sind dafür der Standard. In professionellen Betrieben werden wenige Winkel und Radien als Hausstandard festgelegt. Das führt zu klarer Beschaffung: Diese Fräser werden regelmäßig eingesetzt und entsprechend regelmäßig nachbestellt; bei wechselnden Projekten bleibt die Geometrie gleich, nur Material und Stückzahl variieren.
6) Verbindungen: Zinken, Grat, Nut-und-Feder, Verleimprofile
Bei Schubkästen, Korpussen, Vorrichtungen und Rahmenkonstruktionen werden Fräser für Holzverbindungen eingesetzt. Zinken- und Gratfräser (inkl. Schwalbenschwanzgeometrien) erzeugen formschlüssige Verbindungen. Verleimfräser erzeugen Profilierungen, die Leimfuge vergrößern und Bauteile stabil ausrichten. Im Betrieb lösen diese Fräser zwei Probleme: weniger Hilfsbeschläge und ein reproduzierbarer Fügeprozess. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Führung und Maßhaltigkeit; daher werden solche Fräser häufig als „Satz“ geführt und bei regelmäßiger Nutzung in doppelter Ausführung vorgehalten (ein Satz im Einsatz, ein Satz als Reserve).
7) Beschlagfräsungen und Einlassarbeiten
Beim Einlassen von Beschlägen kommt es auf saubere Taschen und definierte Kanten an. Typische Beispiele: Topfbänder, Schließbleche, Klappenbeschläge, Kabeldurchführungen. Hier werden Nutfräser mit Grundschneide oder spezielle Einlassfräser eingesetzt, oft in Kombination mit Schablonen. In der Praxis reduziert das die Nacharbeit, wenn die Schablone als Standard geführt wird. Für Betriebe ist das ein klassischer Wiederholbedarf: Fräserdurchmesser und Kopierringe werden als Standardteile geführt, Schablonen als Betriebsmittel.
8) Planen und Rekonditionieren (Opferplatten, Einleimungen, Reparaturflächen)
Planfräser und geeignete Schaftfräser werden eingesetzt, um Flächen zu egalisieren: Opferplatten auf Rastertischen, Einleimungen bündig setzen, Reparaturstellen plan ziehen. In Werkstätten, die Nesting oder großflächige CNC-Bearbeitung nutzen, gehört das zur Wartung der Arbeitsmittel. Der Bedarf ist regelmäßig: Wenn Opferplatten in Intervallen rekonditioniert werden, sind passende Planfräser als Standardposition sinnvoll, inklusive Nachschärfstrategie.
Kriterien für B2B-Beschaffung
Für Einkäufer, Werkstattleitung und AV zählt, dass Fräser sicher verfügbar sind, technisch passen und im Alltag planbar laufen. Folgende Kriterien sind in der Praxis relevant:
- Kompatibilität: Schaftdurchmesser passend zur Spannzange, Fräserlänge passend zur Maschine und zum Setup (Handbetrieb oder Frästisch), zulässige Drehzahl beachten.
- Werkstoff und Schneidstoff: HW/HM als bewährter Standard, VHM/DP je nach Materialmix und Abrasivität.
- Führung: Lagerposition (oben/unten), Kopierring-Setup, Schablonenprozess.
- Prozesslogik: Standardisierung auf wenige Geometrien; Reservehaltung für laufende Serien und Montageeinsätze.
- Servicefähigkeit: Verfügbarkeit von Ersatzteilen (z. B. Kugellager, Schrauben, Wendeplatten) und Nachschärfmöglichkeit.
Bestände, Ersatzteile, Nachschärfen
Oberfräser sind Werkzeuge mit definiertem Verschleiß. In professionellen Betrieben ist daher eine einfache Bestandslogik üblich:
- Standardfräser als Lagerposition: Häufig genutzte Geometrien (Nutfräser, Bündigfräser, Abrundfräser, Fasefräser) werden als laufende Position geführt.
- Doppelte Vorhaltung: Ein Werkzeug im Einsatz, ein Werkzeug als Reserve. Das reduziert Stillstände bei Schneidenschaden oder wenn Nachschärfen ansteht.
- Ersatzteile als Kleinteile: Kugellager, Lagerbefestigungen, ggf. Wendeplatten werden getrennt geführt. Diese Teile werden typischerweise in kleinen Mengen, aber regelmäßig nachbestellt.
- Nachschärfstrategie: Statt „bis stumpf“ werden Fräser nach Intervall nachgeschärft. Das macht Ergebnisse und Laufzeiten planbarer und reduziert Ausschuss durch schlechte Schnittqualität.
Für den täglichen Einsatz bewährt sich eine klare Trennung: Standardpositionen (regelmäßig eingesetzt) und Sonderfräser (projektbezogen). Standardpositionen sind in der Praxis die Haupttreiber für Wiederholbestellungen.
Ersatzteile und Schärfservice
Als Fachhandel für Schreiner und professionelle Holzbearbeitungs-Betriebe führen wir Oberfräser als Marken- und Qualitäts-Werkzeuge, die sich im Werkstattalltag bewährt haben. Für den Betrieb ist wichtig, dass Werkzeuge nicht „Einmalartikel“ sind, sondern über die Zeit instandgehalten werden können. Dazu gehört:
- Ersatzteile: Je nach Fräserausführung sind Kugellager, Befestigungsschrauben, Sicherungen oder Wendeplatten als Ersatzteil verfügbar.
- Nachschärfen: Auf Wunsch organisieren wir den Schärfservice. Damit lassen sich bewährte Werkzeuge im Bestand halten, statt bei jeder Standzeitgrenze zu ersetzen.
- Planbare Nachbestellung: Standardgeometrien können bei regelmäßigem Bedarf zuverlässig online nachbestellt werden – mit Fokus auf gleichbleibende Ausführung und klare technische Daten.
FAQ für Profis
Welche Schaftdurchmesser sind im Alltag üblich?
Im Handbetrieb dominieren 6 mm und 8 mm, in leistungsstärkeren Maschinen und im Frästisch häufig 12 mm. In einigen Setups werden zöllige Spannzangen (1/4", 1/2") genutzt. Maßgeblich ist die Spannzange der Maschine.
Was bedeutet Z2, Z3, Z4?
Die Angabe beschreibt die Schneidenzahl. Z2 ist im Holzbereich ein bewährter Standard. Höhere Schneidenzahlen werden eingesetzt, wenn Werkstoff und Prozess das unterstützen (z. B. bei bestimmten Plattenwerkstoffen oder im CNC-Einsatz).
Wann brauche ich einen Fräser mit Grundschneide?
Wenn Taschen oder Aussparungen durch Eintauchen gefräst werden sollen (z. B. Einlassarbeiten, Taschenfräsungen), ist eine Grundschneide erforderlich. Für reine Kanten- und Konturbearbeitung ist sie nicht zwingend nötig.
Wann ist eine Ausführung mit Kugellager sinnvoll?
Wenn an einer Referenzkante oder an einer Schablone geführt wird, ist ein Anlauflager ein praxisnaher Standard. Der Lagerzustand ist dabei ein Qualitätstreiber; Ersatzlager sind im Betrieb eine typische Kleinteilposition.
Wann sind DP-/PKD-Oberfräser sinnvoll?
Wenn abrasive Materialien dominieren (z. B. Span-/Faserwerkstoffe, HPL, Verbundwerkstoffe) und planbare Standwege sowie geringe Nacharbeit im Vordergrund stehen, sind DP-/PKD-Werkzeuge in vielen Betrieben der übliche Schritt.