Oberfräser
Abrundfräser 2 mm Radius, 6 mm Schaft, Anlaufring Stahl
2 mm Radius, 6‑mm‑Schaft, 16,7 mm Durchmesser, 12,7 mm Schnitthöhe, 54,9 mm Gesamtlänge, Stahl‑Anlaufring 12,7 mm, HW‑Z2‑Bestückung.
Nut- und Feder Fräser verstellbar, Set 2-teilig, 12 mm Schaft
Verstellbares Nut- und Federfräser-Set, 2-teilig, 12‑mm‑Schaft, Nut-/Federbreite 5,5–9,5 mm, Durchmesser 44/44,4 mm, Schnitthöhe 34 mm, Nutzlänge 9,5 mm, Z2, Kugellagerführung Ø22 mm, Rechtslauf, Hartmetallschneiden mit Beschichtung, Frästisch- und Oberfräsenbetrieb.
Nutfräser 8x25 mm Schaft 8 mm mit Grundschneide | Titman M825-8
Anlauflager D=19 d=6.35 Stahl
Anlauflager / Kugellager aus Stahl für Schaftfräser.
Abrundfräser R=8 D=28,6x12,7 mm S=8
Wenn Sie Ihr Projekt mit einer besonderen Kante versehen möchten, brauchen Sie einen Fräser, der Ihnen viele Möglichkeiten bietet. Mit diesen CMT-Abrundfräsern können Sie eine Vielzahl verschiedener Profile sowie geschmackvolle, glatte Kanten erzeugen. Vorstehende Ecken und Kanten an Möbeln lassen sich ebenso einfach glätten.IPPT: Der 1,6mm-Abrundfräser ist besonders für die Feinbearbeitung beschichteter Platten geeignet. Abrundfräser lassen sich auch ideal zur Herstellung abklappbarer Tischplatten verwenden.SICHERHEITSHINWEIS: Gehen Sie besonders vorsichtig bei großen Radien zu Werke vor: Fräsen Sie in mehreren Durchgängen und lassen Sie sich Zeit.BENUTZEN SIE DIE FRÄSER MIT EINEM RADIUS VON 25,4MM BIS 38,1MM NUR AUF EINEM FRÄSTISCH.
CMT V-Nutfräser 90° D=18 I=7,45 S=8 HW Aluverbund
Griffleistenfräser Ø 19,05 mm | 2,4 mm + 4,76 mm Radius | 8 mm Schaft | HW
Griffleistenfräser 19,05 mm Durchmesser, 8‑mm‑Schaft, kombinierte Radien 2,4 mm und 4,76 mm, 14 mm Nutzlänge, 57,2 mm Gesamtlänge, HW‑Bestückung.
CMT C706 Bündigfräser - D6,35x25,4 L63,5 S=6 HW
Mit diesen CMT-Bündigfr.sern meistern Sie jede Aufgabe rund um das Thema Bündig- und Kopierfräsen.Besonders die stärkeren Durchmesser sind auch für schwierige Aufgaben ausgelegt.Diese Werkzeuge sind mit Hartmetallschneiden ausgestattet, um eine lange Haltbarkeit zu garantieren.
Fasefräser/Lager HW Z=2 D=14 d=6,35 A=45° L1=3,8 S=8
Miniatur-Fasefräser mit Anlauflager.
Abrundfräser 1 mm Radius, 8 mm Schaft, Anlaufring Kunststoff (Delrin)
Fasenfräser 45° D=44 S=8 mit Anlauflager Freud 40-10608P
T-Nutfräser HW Z=2 D=31,5 d=10,8 L=7,3+3+4,7 S=12
Bündigfräser mit Wendeplatten Ø 19x50 mm | 12 mm Schaft | Z=2 | Anlaufring oben und unten | für Holz und Plattenwerkstoffe
Wendeplatten-Bündigfräser mit Doppel-Anlaufring – Schaft 12 mm Dieser Bündigfräser dient dem bündigen Fräsen von Kanten sowie dem Arbeiten mit Schablonen. Er eignet sich für den Einsatz in Massivholz, beschichteten Plattenwerkstoffen und Kunststoffen. Durch die Ausstattung mit zwei Anlaufringen – einer am Schaft und einer an der Stirnseite – bietet das Werkzeug Flexibilität bei der Führung am Werkstück oder an der Schablone. Sie können die Schablone wahlweise über oder unter dem Werkstück positionieren, ohne den Fräser wechseln zu müssen. Das Werkzeug verfügt über zwei achsparallele Hartmetall-Wendeplatten mit den Abmessungen 50 x 12 x 1,5 mm. Diese sind mit Torx-Schrauben am Grundkörper befestigt. Da die Messer mehrseitig verwendbar sind, entfällt das Nachschärfen; bei Verschleiß drehen oder ersetzen Sie die Platten einfach. Der Durchmesser von 19 mm bleibt dabei konstant. Mit einer Nutzlänge von 50 mm und einem Schaftdurchmesser von 12 mm ist der Fräser für schwere Abbundarbeiten und hohe Materialstärken ausgelegt. Die Gesamtlänge beträgt 110 mm. Vorteile, Eigenschaften und Nutzen Flexibles Führungssystem: Zwei Kugellager (oben und unten) erlauben die Schablonenführung in beiden Ausrichtungen. Wendeplatten-System: Die Hartmetall-Messer verfügen über zwei Schneidkanten, was die Einsatzzeit pro Platte verdoppelt. Konstanter Flugkreis: Der Durchmesser verändert sich nach einem Messerwechsel nicht, Einstellungsarbeiten an der Maschine werden minimiert. Materialeignung: Einsetzbar für Weich- und Hartholz sowie verleimte Holzwerkstoffe und Kunststoffe. Wirtschaftlichkeit: Der Austausch einzelner Messer ist kosteneffizienter als der Neukauf oder das Schärfen festbestückter Werkzeuge. Technische Daten Durchmesser (D): 19 mm Nutzlänge (NL): 50 mm Gesamtlänge (GL): 110 mm Schaft (S): 12 mm Anzahl Schneiden (Z): 2 Messermaß: 50 x 12 x 1,5 mm Anlauflager: Schaftseitig und stirnseitig
Fräser für Überschlagdichtung, Ø 36 mm, 8 mm Schaft
Dieser Spezialfräser dient zum Einfräsen von Nuten für Überschlagsdichtungen in Holzrahmen – zum Beispiel an Fenster- und Türflügeln. Das Werkzeug kombiniert einen Nutfräser und einen Fasefräser in einem. Dadurch können Sie in einem Arbeitsgang eine passgenaue, zweistufige Dichtungsnut herstellen. Auch das nachträgliche Fräsen an bereits eingebauten Bauteilen ist möglich, denn ein integriertes Anlauflager führt die Handoberfräse sicher an der Werkstückkante. Anwendungsbereiche Einfräsen von Nuten für Überschlagsdichtungen Herstellung von Holzfenstern und Holztüren mit Überschlagsdichtung Nachrüstung von Dichtungsnuten in bestehenden Fenster- und Türrahmen Fräsen von Dichtungsaufnahmen im Rahmen- und Möbelbau Innenausbau und Sanierung (Verbesserung von Schall- und Wärmedämmung durch Dichtungsnut) Technische Eigenschaften Der Fräser besitzt einen Schneidendurchmesser von 36 mm und ist mit zwei Hartmetall-Schneidenpaaren (Konfiguration 2+2) ausgestattet. Damit fräst er in einem Durchgang ein Stufenprofil mit 3 mm und 5 mm Tiefe. Der Schaftdurchmesser beträgt 8 mm und passt in alle gängigen Oberfräsen sowie Frästischen. Die Konstruktion ist für Handvorschub (MAN) und maschinellen Vorschub (MEC) freigegeben – Sie können den Fräser sowohl auf CNC-Maschinen und stationären Fräsgeräten als auch mit der Handoberfräse einsetzen. Durchmesser: 36 mm Schaftdurchmesser: 8 mm (Zylinderschaft) Schnittprofil (Stufen): 3 mm und 5 mm Tiefe Schneiden: 2 + 2 (HW Hartmetall bestückt) Winkel (Fase): 60° Betriebsart: MAN, MEC Geeignete Maschinen: Handoberfräse, CNC-Bearbeitungszentrum, Frästische Materialeinsatz: Massivholz, Holzwerkstoffe Vorteile, Eigenschaften und Nutzen Passend für gängige Dichtungsprofile (z.Bsp. Schlegel QL-3434, QL-3070 Deventer SV33, SP33, DS6677 Trelleborg/Dipro L2020, L5019, L5020, L8003 Goll AFK2615) Zweistufiges Nutprofil in einem Arbeitsgang (Kombination aus Nut- und Fasefräser) Integriertes Anlauflager für einfaches Führen der Oberfräse am Werkstück Hartmetall-Schneiden für hohe Standzeit und sauberen Schnitt Flexibel einsetzbar auf handgeführten und stationären Fräsmaschinen Markenprodukt von Titman – Qualitätswerkzeug in professioneller Schreinerqualität Anwendungstipps für Profis Fräsen Sie tiefe Dichtungsnuten in zwei Schritten (erst eine flachere Nut, dann auf Endtiefe), um das Ergebnis zu optimieren und das Werkzeug zu schonen. Nutzen Sie bei der Handoberfräse das mitgelieferte Kugellager als Führung: So können Sie direkt am eingebauten Rahmen fräsen, ohne eine Schiene oder Anschlaglehre. Fixieren Sie das Werkstück bzw. den Fensterflügel vor dem Fräsen sicher, um ein Verrutschen während des Arbeitsgangs zu verhindern. Testen Sie Passform und Frästiefe an einem Probestück mit originaler Dichtung, bevor Sie die Nut in Serie fräsen. Lieferumfang 1 x Überschlagdichtungsfräser 36 mm (inklusive montiertem Anlauflager).
WP-Nutfräser L508 Z=1 D=12 L=50 GL=100 S=12
Wendeplatten-Nutfräser mit 12 mm Schaft. Wendeplatten-Nutfräser mit einer wechselbaren Wendeplatte.
T-Nutfräser HW Z=2 D=12.7 L1=2,5 L2=10 d=7 S=8
Abrundfräser Z=2 D=12,3 R=2 L=7 d=6,35 S=8
Der Abrundfräser Titman ROCB2-635-8 ist ein Fräswerkzeug zur kontrollierten Kantenbearbeitung an Massivholz und Holzwerkstoffen. Er wird eingesetzt, um Werkstückkanten mit einem definierten Radius zu versehen und scharfe Kanten systematisch zu brechen. Typische Anwendungen finden sich im Möbelbau, im Innenausbau sowie bei der Fertigung von Rahmen, Fronten und Sichtteilen. Durch den integrierten Anlaufring kann der Fräser direkt an der Werkstückkante geführt werden. Dies ermöglicht gleichmäßige Rundungen ohne zusätzlichen Anschlag oder Schablone. Mit seinem Radius von 2 mm eignet sich das Werkzeug für universelle Kantenbearbeitungen, bei denen eine funktionale und optisch neutrale Rundung gefordert ist. Der Fräser ist für Handoberfräsen und stationäre Frästische mit 8-mm-Spannzange ausgelegt. Die zweischneidige Ausführung unterstützt eine gleichmäßige Spanabnahme bei üblichen Vorschubgeschwindigkeiten im Schreinerbetrieb. Als Markenwerkzeug von Titman ist der Abrundfräser für den professionellen Einsatz konzipiert und entspricht den Anforderungen an Schreinerqualität. Technische Eigenschaften im Überblick Hersteller: Titman Werkzeugtyp: Abrundfräser mit Anlaufring Schneidenzahl: Z2 Radius: 2 mm Fräserdurchmesser (D): 12,3 mm Schnitthöhe (L): 7 mm Schaftdurchmesser: 8 mm Anlaufringdurchmesser: 6,35 mm Einsatz: Handoberfräse, Frästisch Geeignete Materialien: Weichholz, Hartholz, MDF, Multiplex, beschichtete Platten Vorteile, Eigenschaften und Nutzen Radius 2 mm: Universell einsetzbar für funktionale Kantenrundungen. Anlaufring: Direkte Führung an der Werkstückkante ohne zusätzliche Hilfsmittel. Zweischneidige Ausführung: Gleichmäßige Spanabnahme bei üblichem Vorschub. 8-mm-Schaft: Geeignet für gängige professionelle Oberfräsen. Markenqualität: Werkzeug eines spezialisierten Herstellers für den Schreinerbetrieb. Vielseitig einsetzbar: Für Einzelstücke und Serienfertigung geeignet. Wie verwendet man dieses Werkzeug? Setzen Sie den Abrundfräser in die Spannzange der Oberfräse mit 8 mm Aufnahme ein. Ziehen Sie die Spannzange entsprechend den Herstellervorgaben fest. Stellen Sie die Frästiefe so ein, dass der Anlaufring vollständig an der Werkstückkante anliegt. Fixieren Sie das Werkstück sicher auf der Arbeitsfläche oder am Frästisch. Wählen Sie eine materialgerechte Drehzahl. Führen Sie die Fräse gleichmäßig entlang der Kante. Bearbeiten Sie harte Materialien gegebenenfalls in mehreren Durchgängen. Empfohlene Drehzahlen Weichholz: ca. 20.000 – 24.000 U/min Hartholz: ca. 18.000 – 22.000 U/min Plattenwerkstoffe: ca. 18.000 – 22.000 U/min Anwendungstipps für den Profi Für Serienarbeiten empfiehlt sich der Einsatz im Frästisch mit gleichbleibender Einstellung. Verwenden Sie bei empfindlichen Oberflächen einen gleichmäßigen, ruhigen Vorschub. Kontrollieren Sie den Anlaufring regelmäßig auf freien Lauf. Reinigen Sie den Fräser nach der Bearbeitung von harzhaltigen Hölzern. Lieferumfang 1 × Abrundfräser Titman ROCB2-635-8
Bündigfräser 12.7x25,4 mm | 8 mm Schaft | GL=57 Z=2 | Anlauflager unten stirnseitig
Schwalbenschwanz Fräser 7° Grad | Ø 19.05 mm | NL=25.4 mm | GL=70 mm | 8 mm Schaft
Stufenfräser HW Z=2 D=16.3x9 d=12.3x9.5 GL=70 S=8
Stufen- und Kantengetriebefräser.
Hier finden Sie Oberfräser (auch: Holzfräser, Schaftfräser) für Handoberfräsen, Kantenfräsen und – je nach Ausführung – für den Einsatz in CNC-Oberfräsmaschinen und Bearbeitungszentren. Oberfräser sind schnelldrehende Fräswerkzeuge mit Zylinderschaft. Sie übernehmen typische Aufgaben im Schreineralltag: Nuten und Fälze herstellen, Kanten bearbeiten, Konturen kopieren, Öffnungen ausfräsen sowie Verbindungen und Profilierungen fertigen. In Werkstatt und Montage zählen Oberfräser zu den Werkzeugen, die für den täglichen Einsatz ausgelegt sind und bei regelmäßigem Bedarf zuverlässig online nachbestellt werden.
Für professionelle Holzbearbeitungs-Betriebe ist die Oberfräse ein universelles Aggregat: Mit passendem Fräser lassen sich viele Arbeitsgänge durchführen, die sonst auf stationären Maschinen oder mit Spezialwerkzeugen stattfinden. Entscheidend ist die Zuordnung von Fräsergeometrie, Schneidstoff, Abmessungen und Führung (Anlauflager, Anlaufring, Kopierring) zur jeweiligen Aufgabe und zum Werkstoff.
Typische Anwendungen im Handwerk und in der Serienfertigung
Bestimmte Geometrien werden regelmäßig eingesetzt: Nutfräser für Nuten und Taschen, Bündigfräser für Kanten und Schablonenarbeiten, Abrund- und Fasefräser für die Kantenbearbeitung. In der Serienfertigung kommen zusätzlich Wendeplattenfräser und DP-/PKD-bestückte Ausführungen zum Einsatz, wenn abrasive Plattenwerkstoffe und hohe Laufleistungen anstehen.
- Nuten und Taschen: Rückwandnuten, Bodennuten, Griffmulden, Taschenfräsungen, Ausspitzarbeiten an Opferplatten.
- Falzen und Abstufen: Falze für Rückwände, Falze für Glasleisten, Stufen für Aufdoppelungen und Abdeckleisten.
- Kantenbearbeitung: Fasen, Radien, Viertelstab, Hohlkehle, Kombiprofile; Entgraten und Brechen von Kanten.
- Kopieren und Schablonenfräsen: Bündigfräsen an Schablonen, Formteile, Serienteile, Ausschnitte.
- Verbindungstechnik: Zinken/Gratverbindungen, Nut-und-Feder, Verleimfräsungen, Gehrungs-Verleimprofile.
- Beschlag- und Einlassarbeiten: Topfbänder, Schließbleche, Schlösser, Kabeldurchführungen, Einlassprofile.
So lesen Profis einen Oberfräser
Oberfräser werden im professionellen Umfeld über wenige, klar definierte Parameter ausgewählt. Diese Parameter finden Sie in den technischen Daten und auf dem Werkzeugkörper.
- Schaftdurchmesser (S / d2)
- Üblich sind 6 mm, 8 mm und 12 mm sowie zöllige Varianten (z. B. 1/4" und 1/2"). Der Schaft muss zur Spannzange der Maschine passen. In Betrieben werden Spannzangen häufig als Standardteile vorgehalten; die Schaftgröße steuert damit unmittelbar die Nachbestelllogik.
- Schneidendurchmesser (D / d1)
- Der Durchmesser bestimmt die Breite der Bearbeitung und beeinflusst die zulässige Drehzahl sowie die Belastung der Maschine. Große Durchmesser werden eher in Frästischen oder stationären Setups gefahren; kleine Durchmesser sind typische Montage- und Werkstattfräser.
- Nutzlänge (NL / I)
- Die Nutzlänge ist die wirksame Schneidenhöhe. Sie bestimmt, wie tief in einem Durchgang gearbeitet werden kann. Für tiefe Nuten oder Taschen werden lange Ausführungen eingesetzt; in der Praxis werden diese Fräser wegen höherer Belastung als Verschleißposition oft doppelt vorgehalten.
- Gesamtlänge (GL / L)
- Die Gesamtlänge ist für Reichweite, Spannlänge und Kollisionsfreiheit relevant. Zu lange Überstände erhöhen die Anforderung an Führung und Stabilität.
- Schneidenzahl (Z1, Z2, Z3, Z4)
- Die Schneidenzahl steht für die Anzahl der Schneiden. Z2 ist ein bewährter Standard für viele Holzarbeiten. Höhere Schneidenzahlen werden eingesetzt, wenn Vorschub und Schnittqualität im Verhältnis zur Maschine und zum Werkstoff passen.
- Grundschneide / Bohrschneide (eintauchfähig)
- Fräser mit Grundschneide sind zum Eintauchen geeignet (z. B. Taschenfräsungen). Ohne Grundschneide sind sie für Umfangsbearbeitung ausgelegt (z. B. an Kanten oder beim Kopieren).
- Rechtslauf / Linkslauf
- Die Drehrichtung muss zur Maschine und zum Arbeitsgang passen. Standard bei Handoberfräsen ist Rechtslauf.
- Ziehend / drückend (Spiralgeometrie)
- Spiralnutfräser werden je nach Spiralrichtung für Spanabtransport und Kantenverhalten ausgewählt. Je nach Werkstoff (z. B. beschichtete Platten) ist die Wahl der Geometrie ein Mittel gegen Ausrisse und Kantenabplatzungen.
- Führungsart: Kugellager, Anlaufring, Kopierring
- Für Kontur- und Kantenarbeiten wird oft mit Kugellager (Anlauflager) geführt. Alternativ erfolgt die Führung über Kopierringe in der Grundplatte oder über Anlaufringe/Leerlaufbuchsen bei speziellen Setups. In der Instandhaltung sind Kugellager und Befestigungsschrauben typische Ersatzteile, die regelmäßig nachbestellt werden.
Schneidstoffe und typische Werkstoffeignung
Im Schreinerbetrieb entscheidet der Schneidstoff über Einsatzbereich, Nachschärfstrategie und Wirtschaftlichkeit. Die gängigen Gruppen:
- HW/HM (hartmetallbestückt): Bewährter Standard für Massivholz und Plattenwerkstoffe. Typisch für Nutfräser, Bündigfräser, Abrundfräser und Profilfräser in der Handoberfräse.
- VHW/VHM (Vollhartmetall): Monoblock-Ausführung, häufig bei Spiralnutfräsern und Schaftfräsern für CNC/Nesting. Wird eingesetzt, wenn Schnittparameter, Spanabtransport und Werkstoff (z. B. MDF) das erfordern.
- DP/PKD (Diamantbestückt): Für abrasive Materialien wie Span-/Faserwerkstoffe, HPL und Verbundwerkstoffe. In der Serienbearbeitung ein Standard, wenn Standwege und Nachschärfintervalle planbar sein sollen.
- HSS: Wird eher für Kunststoffe und NE-Metalle eingesetzt, wenn die Geometrie und die Wärmeabfuhr zum Material passen. In Holz ist HSS heute seltener, kommt aber in speziellen Anwendungen vor.
Für die Auswahl im Betrieb gilt: Der Werkstoff (Massivholz, Multiplex, MDF/HDF, Spanplatte roh oder beschichtet, HPL/CPL, Mineralwerkstoff, Kunststoff, Aluverbund) beeinflusst die Schneidengeometrie und den Schneidstoff. In der Praxis werden für Standard-Holzwerkstoffe HW/HM-Fräser als laufender Bedarf geführt; DP/PKD wird dann ergänzt, wenn abrasive Serienmaterialien dominieren.
Wofür welche Fräser stehen
Die folgenden Fräserfamilien decken den üblichen Bedarf in Schreinerei, Innenausbau und Möbelproduktion ab. Viele Betriebe standardisieren auf wenige Geometrien und halten diese als „bewährte Ausführung“ in mehreren Durchmessern und Nutzlängen vor.
Nutfräser (gerade, mit Grundschneide, Spiralnut)
Nutfräser sind der tägliche Standard für Nuten, Falze und Taschen. Varianten mit Grundschneide sind eintauchfähig. Spiralnutfräser werden eingesetzt, wenn Spanabtransport und Kantenverhalten im Vordergrund stehen (z. B. tiefe Nuten, Taschenfräsungen, CNC-Bearbeitung). In der Nachbestellung sind Nutfräser typische Mengenartikel: gleiche Geometrie in mehreren Durchmessern, jeweils in ein bis zwei Nutzlängen.
Bündigfräser / Kopierfräser (mit Anlauflager oben/unten)
Bündigfräser fräsen bündig an einer Referenzkante oder Schablone. Die Führung erfolgt über ein Kugellager (Anlauflager) am Schaftende oder am Kopf. Damit werden Konturen in Serie reproduziert, Kantenüberstände abgenommen oder Furnier-/Schichtstoffüberstände nachbearbeitet. In der Praxis sind Lager und Lagerbefestigung (Schraube, Sicherung) Verschleißpunkte; Betriebe halten diese als Ersatzteilposition vor.
Abrundfräser, Viertelstabfräser, Vollradiusfräser
Diese Fräser formen Radien an Kanten. Üblich sind Ausführungen mit Kugellagerführung. Der Radius (R) ist das maßgebliche Auswahlkriterium. Für wiederkehrende Kantenradien (z. B. Möbelteile, Griffkanten, Abdeckleisten) werden wenige Radien als Standard festgelegt und regelmäßig eingesetzt.
Fasefräser / Anfasfräser (z. B. 45°)
Fasefräser brechen Kanten definiert. Typische Winkel sind 45° und 30°. In der Fertigung sind Fasen ein Mittel zur Kantenentlastung, zur Vorbereitung von Beschichtungen oder als konstruktives Detail. Fasefräser werden häufig als Standardfräser geführt, weil sie in Montage und Werkstatt laufend anfallen.
Hohlkehlfräser und Profilfräser
Hohlkehlen und Profile werden für klassische Kantenbilder, Zierprofile, Rahmenteile und Leisten eingesetzt. Profilfräser gibt es als feste Profile oder als Profil-/Konterprofil-Sätze für Rahmen-Füllungs-Konstruktionen. In der Serienfertigung spielen Wiederholbarkeit und Profilkonstanz eine zentrale Rolle; hier sind Systemlösungen und definierte Profile üblich.
Falzfräser, Scheibennutfräser, T-Nutfräser
Falzfräser erzeugen abgestufte Kanten (Falz). Scheibennutfräser und T-Nutfräser werden eingesetzt, wenn Nuten in definierter Breite und Tiefe gefordert sind, etwa für Beschläge, Aufhänger, T-Nuten in Vorrichtungsbau oder für spezielle Befestigungsaufgaben. In vielen Betrieben sind diese Fräser „bei Bedarf“-Werkzeuge, die jedoch bei Serienaufträgen in Mehrfachausführung verfügbar sein müssen.
Gratfräser / Zinkenfräser, Schwalbenschwanzfräser, Verleimfräser
Diese Fräser dienen der Verbindungstechnik. Grat- und Schwalbenschwanzgeometrien werden in Schubkästen, Korpuskonstruktionen und Vorrichtungen eingesetzt. Verleimfräser (z. B. für Kantenverleimungen) erzeugen passgenaue Profile für großflächige Verleimungen. Im Betrieb lösen diese Werkzeuge ein typisches Problem: Man erreicht stabile, wiederholbare Verbindungen ohne zusätzliche Beschlagteile – vorausgesetzt, Maschine, Führung und Material sind sauber abgestimmt.
Planfräser und Wendeplattenfräser
Planfräser werden zum Planen von Flächen eingesetzt, z. B. beim Abnehmen von Überständen, beim Planen von Einleimungen oder beim Rekonditionieren von Opferplatten. Wendeplattenfräser (mit austauschbaren Messern) sind interessant, wenn man durchmesserbezogen konstant arbeiten will und die Schneiden als wechselbares Verbrauchsteil führen möchte. In der Beschaffung entsteht dadurch eine klare Mengenlogik: Grundkörper als Anlagegut, Wendeplatten als laufende Nachbestellung in Verpackungseinheiten.
Typische Probleme im Betrieb – und wie Oberfräser diese lösen
In professionellen Holzbearbeitungs-Firmen treten wiederkehrende Qualitäts- und Prozessprobleme auf. Oberfräser sind ein Werkzeug, um diese Probleme im Arbeitsgang zu beherrschen – vorausgesetzt, Geometrie und Führung sind passend gewählt.
Ausrisse und Kantenabplatzungen an beschichteten Platten
Beschichtete Spanplatten, melaminharzbeschichtete Platten, HPL/CPL und furnierte Werkstoffe neigen an der Austrittskante zu Ausrissen. Bei sichtbaren Möbelteilen führt das zu Nacharbeit (Kanten schleifen, ausbessern, neu belegen). Lösung im Fräserbereich: Einsatz von geeigneten Spiralgeometrien (je nach Bearbeitungsrichtung), ausreichender Schneidenzahl, scharfer Schneide und stabiler Führung (Anlauflager oder Schablone). In der Serienfertigung wird dafür häufig auf VHM- oder DP-/PKD-Werkzeuge umgestellt, weil sich damit Nacharbeit und Werkzeugwechsel planbarer steuern lassen.
Brandspuren und schlechte Oberfläche bei Massivholz
Brandspuren entstehen häufig durch Reibung, stumpfe Schneiden oder ungünstige Spanbildung, insbesondere bei harzhaltigen Hölzern und Harthölzern. Lösung: Fräser mit passender Schneidengeometrie und ausreichendem Spanraum, regelmäßiges Nachschärfen, sowie konsequente Pflege (Harz entfernen, Lager frei halten). In der Praxis bedeutet das: Werkzeuge werden nicht „bis zum Ende“ gefahren, sondern nach definiertem Intervall nachgeschärft und als rotierender Bestand geführt.
Maßabweichungen beim Kopieren und bei Serienteilen
Bei Schablonenarbeiten hängt das Ergebnis stark von Führung und Lagerzustand ab. Verschmutzte oder beschädigte Kugellager sowie Spiel in Kopierringen wirken direkt auf das Maß. Lösung: Einsatz von Fräsern mit intaktem Anlauflager, definierter Lagerposition (oben/unten je nach Setup) und verfügbarer Ersatzteile (Kugellager, Schrauben). Für Betriebe ist das ein typischer Nachbestellartikel: Lager als Kleinteilposition in kleinen Verpackungseinheiten, Fräser als Standardposition in 1–3 Stück je Ausführung.
Unwirtschaftliche Bearbeitung bei wiederkehrenden Standardprofilen
Wenn Profile oder Kantenbilder regelmäßig wiederkehren (z. B. Serie von Griffleisten, Sockelleisten, Rahmenprofilen), ist die Werkzeugauswahl ein Hebel für gleichbleibende Abläufe. Lösung: Standardisierung auf definierte Profilfräser oder Profil-/Konterprofil-Sätze. Damit sinkt Rüstaufwand, und Nachschärfen kann planbar organisiert werden.
Anwendungsbeispiele
1) Bündigfräsen von Schichtstoff- und Furnierüberständen
Beim Belegen von Trägerplatten (Arbeitsplatten, Fronten, Sichtseiten) entstehen Überstände an Schichtstoff, Furnier oder Kantenmaterial. Diese Überstände werden im Betrieb häufig zuerst grob bündig gekappt und anschließend bündig gefräst. Bündigfräser mit Anlauflager führen an der Trägerplatte; das Lager übernimmt die Referenz. In der Werkstatt wird dafür oft eine bewährte Z2-Ausführung eingesetzt. Typische Praxis: Der Betrieb hält den Bündigfräser in der Standard-Schaftgröße der verwendeten Maschinen vor und führt ein Ersatzlager sowie die Lagerbefestigung als Kleinteile. Bei hoher Stückzahl ist ein zweiter, identischer Fräser als Reserve üblich, um Ausfälle durch Lagerdefekt oder Schneidenschaden abzufangen.
2) Rückwandnuten und Bodennuten im Korpusbau
Rückwandnuten in Seiten, Böden und Deckeln sind ein Standardarbeitsgang im Korpusbau. Nutfräser werden dazu entlang eines Parallelanschlags, einer Führungsschiene oder einer Vorrichtung geführt. Für wiederkehrende Nuttiefen werden in Betrieben häufig definierte Durchmesser und Nutzlängen standardisiert. Bei Serienmöbeln wird derselbe Nutfräser über viele Teile eingesetzt; die Nachbestellung erfolgt dann nicht als Einzelkauf, sondern als Bestandspflege: ein Fräser im Einsatz, ein Fräser als Reserve, ein Fräser im Nachschärfprozess.
3) Falzen für Rückwände, Glas und Abdeckungen
Falze sind im Möbel- und Innenausbau üblich: Rückwandfalze, Glasfalze bei Rahmen, Falze für Abdeckleisten. Falzfräser (oft mit Anlauflager) stellen die Falzbreite und -tiefe her. Im Betrieb ist die Variabilität wichtig: Falzbreiten werden entweder über Fräserauswahl oder über Anlaufringe/Distanzscheiben (je nach System) eingestellt. Für wiederkehrende Falzmaße wird ein bewährter Standard geführt und regelmäßig nachbestellt.
4) Schablonenfräsen von Ausschnitten (z. B. Spülen, Kochfelder, Lüftungsgitter)
Bei Ausschnitten in Arbeitsplatten oder großformatigen Teilen wird häufig mit Schablonen gearbeitet. Die Führung erfolgt entweder über Kopierringe in der Grundplatte oder über Bündig-/Kopierfräser mit Lager. Der Vorteil im Betrieb: Der Ausschnitt ist reproduzierbar, und die Schablone dient als Prozessstandard. Der kritische Punkt ist die Kombination aus Kopierringdurchmesser, Fräserdurchmesser und Schablonenmaß. Betriebe führen daher Kopierringe als Zubehörbestand und halten gängige Fräserdurchmesser als Standardposition vor. Bei häufigen Einsätzen entstehen typische Verschleißpositionen: Kopierringe, Zentrierhilfen, Lager und Fräser.
5) Kantenbearbeitung: Fase und Radius an Möbelteilen
Fasen und Radien sind im Möbelbau keine „Optik-Spielerei“, sondern konstruktive Details: Kanten werden entlastet, Beschichtungen schützen besser, und die Handhabung im Alltag wird verbessert. Fasefräser (z. B. 45°) und Abrundfräser (definierter Radius) sind dafür der Standard. In professionellen Betrieben werden wenige Winkel und Radien als Hausstandard festgelegt. Das führt zu klarer Beschaffung: Diese Fräser werden regelmäßig eingesetzt und entsprechend regelmäßig nachbestellt; bei wechselnden Projekten bleibt die Geometrie gleich, nur Material und Stückzahl variieren.
6) Verbindungen: Zinken, Grat, Nut-und-Feder, Verleimprofile
Bei Schubkästen, Korpussen, Vorrichtungen und Rahmenkonstruktionen werden Fräser für Holzverbindungen eingesetzt. Zinken- und Gratfräser (inkl. Schwalbenschwanzgeometrien) erzeugen formschlüssige Verbindungen. Verleimfräser erzeugen Profilierungen, die Leimfuge vergrößern und Bauteile stabil ausrichten. Im Betrieb lösen diese Fräser zwei Probleme: weniger Hilfsbeschläge und ein reproduzierbarer Fügeprozess. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Führung und Maßhaltigkeit; daher werden solche Fräser häufig als „Satz“ geführt und bei regelmäßiger Nutzung in doppelter Ausführung vorgehalten (ein Satz im Einsatz, ein Satz als Reserve).
7) Beschlagfräsungen und Einlassarbeiten
Beim Einlassen von Beschlägen kommt es auf saubere Taschen und definierte Kanten an. Typische Beispiele: Topfbänder, Schließbleche, Klappenbeschläge, Kabeldurchführungen. Hier werden Nutfräser mit Grundschneide oder spezielle Einlassfräser eingesetzt, oft in Kombination mit Schablonen. In der Praxis reduziert das die Nacharbeit, wenn die Schablone als Standard geführt wird. Für Betriebe ist das ein klassischer Wiederholbedarf: Fräserdurchmesser und Kopierringe werden als Standardteile geführt, Schablonen als Betriebsmittel.
8) Planen und Rekonditionieren (Opferplatten, Einleimungen, Reparaturflächen)
Planfräser und geeignete Schaftfräser werden eingesetzt, um Flächen zu egalisieren: Opferplatten auf Rastertischen, Einleimungen bündig setzen, Reparaturstellen plan ziehen. In Werkstätten, die Nesting oder großflächige CNC-Bearbeitung nutzen, gehört das zur Wartung der Arbeitsmittel. Der Bedarf ist regelmäßig: Wenn Opferplatten in Intervallen rekonditioniert werden, sind passende Planfräser als Standardposition sinnvoll, inklusive Nachschärfstrategie.
Kriterien für B2B-Beschaffung
Für Einkäufer, Werkstattleitung und AV zählt, dass Fräser sicher verfügbar sind, technisch passen und im Alltag planbar laufen. Folgende Kriterien sind in der Praxis relevant:
- Kompatibilität: Schaftdurchmesser passend zur Spannzange, Fräserlänge passend zur Maschine und zum Setup (Handbetrieb oder Frästisch), zulässige Drehzahl beachten.
- Werkstoff und Schneidstoff: HW/HM als bewährter Standard, VHM/DP je nach Materialmix und Abrasivität.
- Führung: Lagerposition (oben/unten), Kopierring-Setup, Schablonenprozess.
- Prozesslogik: Standardisierung auf wenige Geometrien; Reservehaltung für laufende Serien und Montageeinsätze.
- Servicefähigkeit: Verfügbarkeit von Ersatzteilen (z. B. Kugellager, Schrauben, Wendeplatten) und Nachschärfmöglichkeit.
Bestände, Ersatzteile, Nachschärfen
Oberfräser sind Werkzeuge mit definiertem Verschleiß. In professionellen Betrieben ist daher eine einfache Bestandslogik üblich:
- Standardfräser als Lagerposition: Häufig genutzte Geometrien (Nutfräser, Bündigfräser, Abrundfräser, Fasefräser) werden als laufende Position geführt.
- Doppelte Vorhaltung: Ein Werkzeug im Einsatz, ein Werkzeug als Reserve. Das reduziert Stillstände bei Schneidenschaden oder wenn Nachschärfen ansteht.
- Ersatzteile als Kleinteile: Kugellager, Lagerbefestigungen, ggf. Wendeplatten werden getrennt geführt. Diese Teile werden typischerweise in kleinen Mengen, aber regelmäßig nachbestellt.
- Nachschärfstrategie: Statt „bis stumpf“ werden Fräser nach Intervall nachgeschärft. Das macht Ergebnisse und Laufzeiten planbarer und reduziert Ausschuss durch schlechte Schnittqualität.
Für den täglichen Einsatz bewährt sich eine klare Trennung: Standardpositionen (regelmäßig eingesetzt) und Sonderfräser (projektbezogen). Standardpositionen sind in der Praxis die Haupttreiber für Wiederholbestellungen.
Ersatzteile und Schärfservice
Als Fachhandel für Schreiner und professionelle Holzbearbeitungs-Betriebe führen wir Oberfräser als Marken- und Qualitäts-Werkzeuge, die sich im Werkstattalltag bewährt haben. Für den Betrieb ist wichtig, dass Werkzeuge nicht „Einmalartikel“ sind, sondern über die Zeit instandgehalten werden können. Dazu gehört:
- Ersatzteile: Je nach Fräserausführung sind Kugellager, Befestigungsschrauben, Sicherungen oder Wendeplatten als Ersatzteil verfügbar.
- Nachschärfen: Auf Wunsch organisieren wir den Schärfservice. Damit lassen sich bewährte Werkzeuge im Bestand halten, statt bei jeder Standzeitgrenze zu ersetzen.
- Planbare Nachbestellung: Standardgeometrien können bei regelmäßigem Bedarf zuverlässig online nachbestellt werden – mit Fokus auf gleichbleibende Ausführung und klare technische Daten.
FAQ für Profis
Welche Schaftdurchmesser sind im Alltag üblich?
Im Handbetrieb dominieren 6 mm und 8 mm, in leistungsstärkeren Maschinen und im Frästisch häufig 12 mm. In einigen Setups werden zöllige Spannzangen (1/4", 1/2") genutzt. Maßgeblich ist die Spannzange der Maschine.
Was bedeutet Z2, Z3, Z4?
Die Angabe beschreibt die Schneidenzahl. Z2 ist im Holzbereich ein bewährter Standard. Höhere Schneidenzahlen werden eingesetzt, wenn Werkstoff und Prozess das unterstützen (z. B. bei bestimmten Plattenwerkstoffen oder im CNC-Einsatz).
Wann brauche ich einen Fräser mit Grundschneide?
Wenn Taschen oder Aussparungen durch Eintauchen gefräst werden sollen (z. B. Einlassarbeiten, Taschenfräsungen), ist eine Grundschneide erforderlich. Für reine Kanten- und Konturbearbeitung ist sie nicht zwingend nötig.
Wann ist eine Ausführung mit Kugellager sinnvoll?
Wenn an einer Referenzkante oder an einer Schablone geführt wird, ist ein Anlauflager ein praxisnaher Standard. Der Lagerzustand ist dabei ein Qualitätstreiber; Ersatzlager sind im Betrieb eine typische Kleinteilposition.
Wann sind DP-/PKD-Oberfräser sinnvoll?
Wenn abrasive Materialien dominieren (z. B. Span-/Faserwerkstoffe, HPL, Verbundwerkstoffe) und planbare Standwege sowie geringe Nacharbeit im Vordergrund stehen, sind DP-/PKD-Werkzeuge in vielen Betrieben der übliche Schritt.