Oberfräser
CMT C938 DP Abrundfräser für Verbundwerkstoffe und Laminate R=3 D=18,7x8 S=8 Delrin
Diese neuen DP (polykristallinem Diamant) Fräser sind das Beste in der umfangreichen Reihe von CMT-Abrundfräser.Die Investition in CMT DP Fräser erlaubt Zeit und Geld zu sparen, da sie 40 Mal länger halten als herkömmlichen Fräser.Sie können eine Vielzahl von harten, abrasiven Materialien bearbeiten, wie Verbundwerkstoffe, Spanplatten, MDF (sowohl roh oder mit Melamin), Furnier arbeiten und Harthölzer.VORTEILE DER DIAMOND TECHNOLOGIE:• Eine härtere Schneide bietet eine höhere Verschleißfestigkeit.• Die schneiden Tausende von Metern mehr als Hartmetall, ohne das Werkzeug zu wechseln, und die sparen Rüstzeit.• Optimierte Leistungsfähigkeit der Werkzeugmaschine.• Die Qualität der Oberflächenbehandlung wird oft signifikant verbessert.
CMT C938 Xtreme DP Abrundfräser für Verbundwerkstoffe und Laminate R=2 D=16,7x8 S=8 Delrin
Diese neuen DP (polykristallinem Diamant) Fräser sind das Beste in der umfangreichen Reihe von CMT-Abrundfräser.Die Investition in CMT DP Fräser erlaubt Zeit und Geld zu sparen, da sie 40 Mal länger halten als herkömmlichen Fräser.Sie können eine Vielzahl von harten, abrasiven Materialien bearbeiten, wie Verbundwerkstoffe, Spanplatten, MDF (sowohl roh oder mit Melamin), Furnier arbeiten und Harthölzer.VORTEILE DER DIAMOND TECHNOLOGIE:• Eine härtere Schneide bietet eine höhere Verschleißfestigkeit.• Die schneiden Tausende von Metern mehr als Hartmetall, ohne das Werkzeug zu wechseln, und die sparen Rüstzeit.• Optimierte Leistungsfähigkeit der Werkzeugmaschine.• Die Qualität der Oberflächenbehandlung wird oft signifikant verbessert.
Abrundfräser 2 mm Radius, 8 mm Schaft, Anlaufring Kunststoff (Delrin)
CMT Fasenfräser 45° D=31,7 NL=9,5 S=8
Falzfräsersets - H0-12,7 D34,9x12,7 S=12
Falzfräser - H12,7 D34,9x12,7 S=8
Falzfräser - H9,5 D31,7x19 S=8
CMT C923 Schlitzfräser mit angesenkter Bohrung - D47,6x4 H12,8 S=8 HW
Orangen P.T.F.E.-beschichtete Schlitzfräser mit Hartmetallschneiden und rückschlagarmes Design. Zur Herstellung von Nut- und Federverbindungen, Zapfen und allgemeine Schlitzarbeiten. Auch für spezielle Schlitze für den Einsatz von Lamello-Verbindern geeignet. Schlitzfräser und Aufnahmedorne sind auch getrennt verfügbar.TIPP: Im Kauf inbegriffen ist ein O22mm-Kugellager, um eine Schnitttiefe von 12,8mm einzustellen. Um verminderte Schnitttiefen zu erreichen, bestellen Sie unterschiedliche Kugellager.
Zinkenfräser / Gratfräser 7.5° Grad | Ø 16 mm | NL=22 mm | GL=66.7 mm | 12 mm Schaft
CMT C915 90°-V-Nutfräser - D16x12,7 90° S=8 HW
Diese Fräser ermöglichen Ihnen, präzise Nuten auf Paneelen oder Holzschubladen herzustellen.Sie sind auch für Arbeiten auf Gipskartonplatten, Holz anfasen oder zur Schriftanfertigung geeignet.TIPP: Diese Fräser stellen perfekte 45°-Fase-Schneiden her (zwei Werkzeuge in einem).
CMT C914 Hohlkehlfräser - R25,4 D50,8x31,7 S=12 HW
Fertigen Sie Paneele, Türen, Schubladenfronten oder andere Oberflächen durch Radiusnuten und Hohlkehlen mit einer besonderen Note. Diese Fräser geben Ihnen zwei Möglichkeiten an die Hand: elegante Radiusnuten sowie Hohlkehlen an den Kanten.SICHERHEITSHINWEIS:• Arbeiten Sie vorsichtig, wenn Sie ganz tiefe Nuten fräsen.• Bei der Handgriffanfertigung in zwei Durchgängen bearbeiten.• Benutzen Sie niemals Stücke, die kurzer als 600mm sind.
CMT Nutfräser HW, lange Ausführung, ohne Grundschneide
CMT Nutfräser HW, lange Ausführung, ohne Grundschneide
CMT Nutfräser HW, lange Ausführung, ohne Grundschneide
Nutfräser 3 mm x 8 mm Schaft 12 mm ohne Grundschneide
Hochleistungs Bündigfräser D=34,9 NL=50,8 S=12
CMT C900 2-teilige Nut- und Federverbindungssets - D47,6x19 H12,8 S=12 HW
Das CMT Nut- und Federverbindungsset ist für die professionelle Herstellung von stabilen Holzverbindungen konzipiert. Das zweiteilige Set eignet sich für die Fertigung von Nut- und Federprofilen an Massivholz, Holzwerkstoffen und Plattenmaterialien. Die Werkzeuge sind für den Einsatz in stationären Fräsmaschinen und Tischfräsen ausgelegt. Die Hartmetall-Schneiden sorgen für einen gleichmäßigen Materialabtrag und eine saubere Profilierung. Die Konstruktion entspricht den Anforderungen an Schreinerqualität und ermöglicht passgenaue Verbindungen für Möbelbau, Türen und Paneele. Anwendungsbereiche Herstellung von Nut- und Federverbindungen Bearbeitung von Massivholz und Holzwerkstoffen Fertigung von Möbelteilen, Türen und Paneelen Einsatz in stationären Fräsmaschinen und Tischfräsen Technische Eigenschaften Das Set besteht aus zwei Fräsern mit einem Durchmesser von 47,6 mm und einer Schnittbreite von 19 mm. Die Höhe beträgt 12,8 mm, der Schaftdurchmesser 12 mm. Die Schneiden sind aus Hartmetall gefertigt und für den Einsatz in Holz und Holzwerkstoffen ausgelegt. Die Werkzeuggeometrie sorgt für einen ruhigen Lauf und eine gleichmäßige Profilierung. Die Verarbeitung entspricht den Anforderungen an Markenqualität. Durchmesser: 47,6 mm Schnittbreite: 19 mm Höhe: 12,8 mm Schaftdurchmesser: 12 mm Schneidenmaterial: Hartmetall Geeignet für Holz und Holzwerkstoffe Verarbeitung: Markenqualität Vorteile, Eigenschaften und Nutzen Stabile und passgenaue Holzverbindungen Robuste Schneiden für den professionellen Einsatz Geeignet für verschiedene Fräsmaschinen Markenqualität für Schreiner und Tischler Saubere Ergebnisse bei der Profilierung Wie verwendet man dieses Werkzeug? Fräser in die Maschine einsetzen und sicher befestigen. Drehzahl gemäß Material und Herstellerempfehlung einstellen. Werkstück fixieren und Fräsführung sorgfältig ausrichten. Nut- und Federprofil mit gleichmäßigem Vorschub fräsen. Nach dem Einsatz Fräser reinigen und trocken lagern. Empfohlene Drehzahlen Stationäre Fräsmaschinen: 12.000 – 18.000 U/min Tischfräsen: 10.000 – 16.000 U/min Anwendungstipps für den Profi Verwenden Sie eine stabile Werkstückauflage für exakte Profile. Kontrollieren Sie regelmäßig die Schneiden auf Verschleiß. Nutzen Sie Absaugung für sauberes Arbeiten. Beachten Sie die Herstellerhinweise zur Maschinenkompatibilität. Lieferumfang: 2 Fräser für Nut- und Federverbindungen, CMT C900 Set.
CMT Nut- und Feder Fräser, einstellbar, Set, S=12 mm Schaft
Das CMT-Fräserset dient der Herstellung passgenauer Nut- und Federverbindungen in Vollholz sowie in Plattenwerkstoffen. Es eignet sich insbesondere für die Fertigung von Schranktüren im Mission-Stil und ermöglicht die Justierung auf unterschiedliche Materialstärken. Das Werkzeug ist für den stationären Einsatz in Tischoberfräsen konzipiert und deckt Materialstärken von 12,7 mm bis 31,7 mm ab. Die Fräser bestehen aus einem Grundkörper aus hochfestem, ermüdungsarmem Qualitätsstahl, der aus der Schweiz bezogen wird. Die Schneiden sind aus SinterHIP-hochverdichtetem Hartmetall gefertigt. Diese Materialkombination sichert die Formstabilität des Werkzeugs auch unter hoher thermischer Belastung. Die orangefarbene PTFE-Antihaftbeschichtung schützt den Fräskopf vor Harzaufbau und vermindert die Reibung während des Arbeitsvorgangs. Dank der schrägen Anordnung der Schneidkanten (Achs-Scherwinkel) erzielen Sie ausrissfreie Oberflächen bei Hart- und Weichhölzern sowie bei Sperrholz-Füllungen. Es handelt sich um ein Markenwerkzeug von CMT Orange Tools in Schreinerqualität, das für den industriellen Einsatz ausgelegt ist. Technische Eigenschaften Das Set verfügt über einen Schaftdurchmesser von 12 mm und einen Werkzeugdurchmesser von 41,2 mm. Die Schnitttiefe der Feder kann flexibel zwischen 5,15 mm und 13,5 mm eingestellt werden. Durch das beiliegende Distanzscheiben-Set ist eine Feinjustierung der Nutbreite in Schritten von 0,05 mm möglich. Das Werkzeug ist zweischneidig (Z2) ausgeführt und für den Rechtslauf (RH) bestimmt. Schaftdurchmesser: 12 mm Werkzeugdurchmesser (D): 41,2 mm Materialstärke (T1): 12,7 mm bis 31,7 mm Nut- bzw. Federbreite: 5 mm bis 13,5 mm Schneidstoff: HW (Hartmetall), SinterHIP-hochverdichtet Anzahl der Schneiden: Z2 Besonderheit: Orange Shield Coating (PTFE-Beschichtung) Einstellbarkeit: Mikro-Justierung via Distanzscheiben (0,05 mm Schritte) Vorteile, Eigenschaften und Nutzen Markenqualität: Gefertigt von einem führenden Hersteller für Holzbearbeitungswerkzeuge in Industriequalität. Vielseitigkeit: Einsetzbar für Weichholz, Hartholz und Sperrholz durch optimierte Achswinkel. Materialschutz: Die PTFE-Beschichtung verhindert Verbrennungen am Werkstück und reduziert Reinigungszyklen. Sicherheit: Die Konstruktion entspricht der Anti-Kickback-Norm zur Minimierung der Rückschlaggefahr. Flexibilität: Problemlose Anpassung an untermaßige Sperrholzplatten durch das variable Scheibensystem. Arbeitsergebnis: Saubere Schnitte und passgenaue Verbindungen ohne manuelle Nacharbeit. Wie verwendet man dieses Werkzeug? Prüfen Sie alle Komponenten auf Sauberkeit und Rückstandsfreiheit von Harz oder Fett. Montieren Sie die Fräserkombination entsprechend der gewünschten Nutbreite unter Verwendung der Distanzscheiben auf dem Dorn. Setzen Sie das Werkzeug in die Spannzange Ihrer Tischoberfräse ein. Beachten Sie die Mindesteinspanntiefe (ca. 75 % der Schaftlänge). Fixieren Sie die Tischoberfräse und stellen Sie den Parallelanschlag so ein, dass die gewünschte Profiltiefe erreicht wird. Führen Sie einen Test-Schnitt an einem Reststück des Originalmaterials durch, um die Passung der Nut- und Federverbindung zu kontrollieren. Justieren Sie bei Bedarf die Höhe oder die Nutbreite durch Hinzufügen oder Entfernen der 0,05 mm Distanzscheiben nach. Führen Sie die Werkstücke im Gegenlauf gleichmäßig am Anschlag entlang. Nutzen Sie Schiebestöcke für schmale Werkstücke. Empfohlene Drehzahlen Für einen Werkzeugdurchmesser von ca. 41 mm gelten folgende Richtwerte: Weichholz: 16.000 – 18.000 U/min Hartholz: 14.000 – 16.000 U/min Maximale Drehzahl: 20.000 U/min (Herstellerangaben beachten) Anwendungstipps für den Profi Verwenden Sie für eine optimale Spanabfuhr eine leistungsstarke Absaugung, um Hitzeentwicklung durch Staubstau zu vermeiden. Bei extrem harten Hölzern empfiehlt es sich, die Feder in zwei Durchgängen zu fräsen, um die Belastung für Motor und Schneiden zu minimieren. Achten Sie darauf, dass die Werkstücke exakt rechtwinklig zugeschnitten sind, da dies die Basis für eine dichte Eckverbindung bildet. Lieferumfang Das Set wird in einer schützenden Kunststoffverpackung geliefert und umfasst den Fräserdorn, die Nut- und Federschneiden sowie einen Satz Distanzscheiben zur Feinjustierung.
Fräser verstellbar zum Abrunden und Fasen NL=11,1-31,75 S=12
Fräser zum gleichzeiten Fasen oder Abrunden der Ober- und Unterseite von Werkstücken. Zur Auswahl stehen entweder ein doppeltes 4,76 mm Abrundprofil oder eine doppelte 45° Fase. Alternativ lassen sich beide Profile auch kombinieren, sodass Rundung und Fase in einem einzigen Arbeitsgang gefräst werden können. Mithilfe der beiliegenden Distanzringe können Sie den Abstand zwischen den beiden Fräselementen entsprechend der Plattenstärke individuell einstellen. Bitte beachten Sie, dass das Kugellager erst ab einer Fräshöhe von 19,05 mm erforderlich ist. Der Fräser ist für den Einsatz auf Frästischen geeignet, jedoch nicht für das handgeführte Fräsen.VorteileGleichzeitiges Abrunden oder Fasen der Ober- und Unterseite von Werkstücken in einem Arbeitsgang.Universell einsetzbar, da verstellbar.Für Werkstücke von 11,1 mm bis 31,75 mm Stärke geeignet.Hartmetall-Schneiden (HW) für lange Lebensdauer.Nachschärfbar.12 mm Schaft für ruhigen Lauf.Qualitäts-Werkzeug von CMT Orange Tools.
CMT 3-teilige Fräsersets für Küchen - profil B+B2 S=12 HW
Diese Fräsersets sind eine Alternative zum 3-teiligen Fräsersets für Küchen. Wählen Sie ein der 3 im Kisten inbegriffenen Profilen, um elegante Kreationen an Ihrer Möbel zu erschaffen. Alle Fräser werden aus ermüdungsarmen Stahl und Feinstkorn-Hartmetall gefertigt und sind mit der orangen P.T.F.E.-Beschichtung versehen.
CMT Fräser-Set, 26-teilig, 8 mm Schaft | 900.003.00
Fräserset von CMT Orange Tools bestehend aus 26 der am häufigsten verwendeten Oberfräser, u.a.:NutfräserBündigfräserAbrundfräserFasefräserFalzfräserZinkenfräserHohlkehlfräserKarniesfräserAlle Fräser mit 8 mm SchaftVorteileIndustrie-Qualität von CMT Orange ToolsP.T.F.E. AntihaftbeschichtungPreisvorteil im SetInkl. Kunststoffkoffer zur sicheren AufbewahrungFräser lassen sich nachschärfenErsatzteile wie Anlaufringe über unseren Shop verfügbarFür anspruchsvolle Heimwerker und gewerbliche Anwender
CMT Fräser-Set, 15-teilig, 8 mm Schaft | 900.001.00
Fräserset von CMT Orange Tools bestehend aus 15 der am häufigsten verwendeten Oberfräser, u.a.:NutfräserBündigfräserAbrundfräserFasefräserFalzfräserZinkenfräserHohlkehlfräserKarniesfräserAlle Fräser mit 8 mm SchaftVorteileIndustrie-Qualität von CMT Orange ToolsP.T.F.E. AntihaftbeschichtungPreisvorteil im SetInkl. Kunststoffkoffer zur sicheren AufbewahrungFräser lassen sich nachschärfenErsatzteile wie Anlaufringe über unseren Shop verfügbarFür anspruchsvolle Heimwerker und gewerbliche Anwender
Zinkenfräser / Gratfräser 7° Grad | Ø 16 mm | NL=22 mm | GL=60.3 mm | 6.35 mm Schaft
Zinkenfräser / Gratfräser 18° mm | Ø 12.7 mm | NL=10.3 mm | GL=60.3 mm | 6.35 mm Schaft
Hier finden Sie Oberfräser (auch: Holzfräser, Schaftfräser) für Handoberfräsen, Kantenfräsen und – je nach Ausführung – für den Einsatz in CNC-Oberfräsmaschinen und Bearbeitungszentren. Oberfräser sind schnelldrehende Fräswerkzeuge mit Zylinderschaft. Sie übernehmen typische Aufgaben im Schreineralltag: Nuten und Fälze herstellen, Kanten bearbeiten, Konturen kopieren, Öffnungen ausfräsen sowie Verbindungen und Profilierungen fertigen. In Werkstatt und Montage zählen Oberfräser zu den Werkzeugen, die für den täglichen Einsatz ausgelegt sind und bei regelmäßigem Bedarf zuverlässig online nachbestellt werden.
Für professionelle Holzbearbeitungs-Betriebe ist die Oberfräse ein universelles Aggregat: Mit passendem Fräser lassen sich viele Arbeitsgänge durchführen, die sonst auf stationären Maschinen oder mit Spezialwerkzeugen stattfinden. Entscheidend ist die Zuordnung von Fräsergeometrie, Schneidstoff, Abmessungen und Führung (Anlauflager, Anlaufring, Kopierring) zur jeweiligen Aufgabe und zum Werkstoff.
Typische Anwendungen im Handwerk und in der Serienfertigung
Bestimmte Geometrien werden regelmäßig eingesetzt: Nutfräser für Nuten und Taschen, Bündigfräser für Kanten und Schablonenarbeiten, Abrund- und Fasefräser für die Kantenbearbeitung. In der Serienfertigung kommen zusätzlich Wendeplattenfräser und DP-/PKD-bestückte Ausführungen zum Einsatz, wenn abrasive Plattenwerkstoffe und hohe Laufleistungen anstehen.
- Nuten und Taschen: Rückwandnuten, Bodennuten, Griffmulden, Taschenfräsungen, Ausspitzarbeiten an Opferplatten.
- Falzen und Abstufen: Falze für Rückwände, Falze für Glasleisten, Stufen für Aufdoppelungen und Abdeckleisten.
- Kantenbearbeitung: Fasen, Radien, Viertelstab, Hohlkehle, Kombiprofile; Entgraten und Brechen von Kanten.
- Kopieren und Schablonenfräsen: Bündigfräsen an Schablonen, Formteile, Serienteile, Ausschnitte.
- Verbindungstechnik: Zinken/Gratverbindungen, Nut-und-Feder, Verleimfräsungen, Gehrungs-Verleimprofile.
- Beschlag- und Einlassarbeiten: Topfbänder, Schließbleche, Schlösser, Kabeldurchführungen, Einlassprofile.
So lesen Profis einen Oberfräser
Oberfräser werden im professionellen Umfeld über wenige, klar definierte Parameter ausgewählt. Diese Parameter finden Sie in den technischen Daten und auf dem Werkzeugkörper.
- Schaftdurchmesser (S / d2)
- Üblich sind 6 mm, 8 mm und 12 mm sowie zöllige Varianten (z. B. 1/4" und 1/2"). Der Schaft muss zur Spannzange der Maschine passen. In Betrieben werden Spannzangen häufig als Standardteile vorgehalten; die Schaftgröße steuert damit unmittelbar die Nachbestelllogik.
- Schneidendurchmesser (D / d1)
- Der Durchmesser bestimmt die Breite der Bearbeitung und beeinflusst die zulässige Drehzahl sowie die Belastung der Maschine. Große Durchmesser werden eher in Frästischen oder stationären Setups gefahren; kleine Durchmesser sind typische Montage- und Werkstattfräser.
- Nutzlänge (NL / I)
- Die Nutzlänge ist die wirksame Schneidenhöhe. Sie bestimmt, wie tief in einem Durchgang gearbeitet werden kann. Für tiefe Nuten oder Taschen werden lange Ausführungen eingesetzt; in der Praxis werden diese Fräser wegen höherer Belastung als Verschleißposition oft doppelt vorgehalten.
- Gesamtlänge (GL / L)
- Die Gesamtlänge ist für Reichweite, Spannlänge und Kollisionsfreiheit relevant. Zu lange Überstände erhöhen die Anforderung an Führung und Stabilität.
- Schneidenzahl (Z1, Z2, Z3, Z4)
- Die Schneidenzahl steht für die Anzahl der Schneiden. Z2 ist ein bewährter Standard für viele Holzarbeiten. Höhere Schneidenzahlen werden eingesetzt, wenn Vorschub und Schnittqualität im Verhältnis zur Maschine und zum Werkstoff passen.
- Grundschneide / Bohrschneide (eintauchfähig)
- Fräser mit Grundschneide sind zum Eintauchen geeignet (z. B. Taschenfräsungen). Ohne Grundschneide sind sie für Umfangsbearbeitung ausgelegt (z. B. an Kanten oder beim Kopieren).
- Rechtslauf / Linkslauf
- Die Drehrichtung muss zur Maschine und zum Arbeitsgang passen. Standard bei Handoberfräsen ist Rechtslauf.
- Ziehend / drückend (Spiralgeometrie)
- Spiralnutfräser werden je nach Spiralrichtung für Spanabtransport und Kantenverhalten ausgewählt. Je nach Werkstoff (z. B. beschichtete Platten) ist die Wahl der Geometrie ein Mittel gegen Ausrisse und Kantenabplatzungen.
- Führungsart: Kugellager, Anlaufring, Kopierring
- Für Kontur- und Kantenarbeiten wird oft mit Kugellager (Anlauflager) geführt. Alternativ erfolgt die Führung über Kopierringe in der Grundplatte oder über Anlaufringe/Leerlaufbuchsen bei speziellen Setups. In der Instandhaltung sind Kugellager und Befestigungsschrauben typische Ersatzteile, die regelmäßig nachbestellt werden.
Schneidstoffe und typische Werkstoffeignung
Im Schreinerbetrieb entscheidet der Schneidstoff über Einsatzbereich, Nachschärfstrategie und Wirtschaftlichkeit. Die gängigen Gruppen:
- HW/HM (hartmetallbestückt): Bewährter Standard für Massivholz und Plattenwerkstoffe. Typisch für Nutfräser, Bündigfräser, Abrundfräser und Profilfräser in der Handoberfräse.
- VHW/VHM (Vollhartmetall): Monoblock-Ausführung, häufig bei Spiralnutfräsern und Schaftfräsern für CNC/Nesting. Wird eingesetzt, wenn Schnittparameter, Spanabtransport und Werkstoff (z. B. MDF) das erfordern.
- DP/PKD (Diamantbestückt): Für abrasive Materialien wie Span-/Faserwerkstoffe, HPL und Verbundwerkstoffe. In der Serienbearbeitung ein Standard, wenn Standwege und Nachschärfintervalle planbar sein sollen.
- HSS: Wird eher für Kunststoffe und NE-Metalle eingesetzt, wenn die Geometrie und die Wärmeabfuhr zum Material passen. In Holz ist HSS heute seltener, kommt aber in speziellen Anwendungen vor.
Für die Auswahl im Betrieb gilt: Der Werkstoff (Massivholz, Multiplex, MDF/HDF, Spanplatte roh oder beschichtet, HPL/CPL, Mineralwerkstoff, Kunststoff, Aluverbund) beeinflusst die Schneidengeometrie und den Schneidstoff. In der Praxis werden für Standard-Holzwerkstoffe HW/HM-Fräser als laufender Bedarf geführt; DP/PKD wird dann ergänzt, wenn abrasive Serienmaterialien dominieren.
Wofür welche Fräser stehen
Die folgenden Fräserfamilien decken den üblichen Bedarf in Schreinerei, Innenausbau und Möbelproduktion ab. Viele Betriebe standardisieren auf wenige Geometrien und halten diese als „bewährte Ausführung“ in mehreren Durchmessern und Nutzlängen vor.
Nutfräser (gerade, mit Grundschneide, Spiralnut)
Nutfräser sind der tägliche Standard für Nuten, Falze und Taschen. Varianten mit Grundschneide sind eintauchfähig. Spiralnutfräser werden eingesetzt, wenn Spanabtransport und Kantenverhalten im Vordergrund stehen (z. B. tiefe Nuten, Taschenfräsungen, CNC-Bearbeitung). In der Nachbestellung sind Nutfräser typische Mengenartikel: gleiche Geometrie in mehreren Durchmessern, jeweils in ein bis zwei Nutzlängen.
Bündigfräser / Kopierfräser (mit Anlauflager oben/unten)
Bündigfräser fräsen bündig an einer Referenzkante oder Schablone. Die Führung erfolgt über ein Kugellager (Anlauflager) am Schaftende oder am Kopf. Damit werden Konturen in Serie reproduziert, Kantenüberstände abgenommen oder Furnier-/Schichtstoffüberstände nachbearbeitet. In der Praxis sind Lager und Lagerbefestigung (Schraube, Sicherung) Verschleißpunkte; Betriebe halten diese als Ersatzteilposition vor.
Abrundfräser, Viertelstabfräser, Vollradiusfräser
Diese Fräser formen Radien an Kanten. Üblich sind Ausführungen mit Kugellagerführung. Der Radius (R) ist das maßgebliche Auswahlkriterium. Für wiederkehrende Kantenradien (z. B. Möbelteile, Griffkanten, Abdeckleisten) werden wenige Radien als Standard festgelegt und regelmäßig eingesetzt.
Fasefräser / Anfasfräser (z. B. 45°)
Fasefräser brechen Kanten definiert. Typische Winkel sind 45° und 30°. In der Fertigung sind Fasen ein Mittel zur Kantenentlastung, zur Vorbereitung von Beschichtungen oder als konstruktives Detail. Fasefräser werden häufig als Standardfräser geführt, weil sie in Montage und Werkstatt laufend anfallen.
Hohlkehlfräser und Profilfräser
Hohlkehlen und Profile werden für klassische Kantenbilder, Zierprofile, Rahmenteile und Leisten eingesetzt. Profilfräser gibt es als feste Profile oder als Profil-/Konterprofil-Sätze für Rahmen-Füllungs-Konstruktionen. In der Serienfertigung spielen Wiederholbarkeit und Profilkonstanz eine zentrale Rolle; hier sind Systemlösungen und definierte Profile üblich.
Falzfräser, Scheibennutfräser, T-Nutfräser
Falzfräser erzeugen abgestufte Kanten (Falz). Scheibennutfräser und T-Nutfräser werden eingesetzt, wenn Nuten in definierter Breite und Tiefe gefordert sind, etwa für Beschläge, Aufhänger, T-Nuten in Vorrichtungsbau oder für spezielle Befestigungsaufgaben. In vielen Betrieben sind diese Fräser „bei Bedarf“-Werkzeuge, die jedoch bei Serienaufträgen in Mehrfachausführung verfügbar sein müssen.
Gratfräser / Zinkenfräser, Schwalbenschwanzfräser, Verleimfräser
Diese Fräser dienen der Verbindungstechnik. Grat- und Schwalbenschwanzgeometrien werden in Schubkästen, Korpuskonstruktionen und Vorrichtungen eingesetzt. Verleimfräser (z. B. für Kantenverleimungen) erzeugen passgenaue Profile für großflächige Verleimungen. Im Betrieb lösen diese Werkzeuge ein typisches Problem: Man erreicht stabile, wiederholbare Verbindungen ohne zusätzliche Beschlagteile – vorausgesetzt, Maschine, Führung und Material sind sauber abgestimmt.
Planfräser und Wendeplattenfräser
Planfräser werden zum Planen von Flächen eingesetzt, z. B. beim Abnehmen von Überständen, beim Planen von Einleimungen oder beim Rekonditionieren von Opferplatten. Wendeplattenfräser (mit austauschbaren Messern) sind interessant, wenn man durchmesserbezogen konstant arbeiten will und die Schneiden als wechselbares Verbrauchsteil führen möchte. In der Beschaffung entsteht dadurch eine klare Mengenlogik: Grundkörper als Anlagegut, Wendeplatten als laufende Nachbestellung in Verpackungseinheiten.
Typische Probleme im Betrieb – und wie Oberfräser diese lösen
In professionellen Holzbearbeitungs-Firmen treten wiederkehrende Qualitäts- und Prozessprobleme auf. Oberfräser sind ein Werkzeug, um diese Probleme im Arbeitsgang zu beherrschen – vorausgesetzt, Geometrie und Führung sind passend gewählt.
Ausrisse und Kantenabplatzungen an beschichteten Platten
Beschichtete Spanplatten, melaminharzbeschichtete Platten, HPL/CPL und furnierte Werkstoffe neigen an der Austrittskante zu Ausrissen. Bei sichtbaren Möbelteilen führt das zu Nacharbeit (Kanten schleifen, ausbessern, neu belegen). Lösung im Fräserbereich: Einsatz von geeigneten Spiralgeometrien (je nach Bearbeitungsrichtung), ausreichender Schneidenzahl, scharfer Schneide und stabiler Führung (Anlauflager oder Schablone). In der Serienfertigung wird dafür häufig auf VHM- oder DP-/PKD-Werkzeuge umgestellt, weil sich damit Nacharbeit und Werkzeugwechsel planbarer steuern lassen.
Brandspuren und schlechte Oberfläche bei Massivholz
Brandspuren entstehen häufig durch Reibung, stumpfe Schneiden oder ungünstige Spanbildung, insbesondere bei harzhaltigen Hölzern und Harthölzern. Lösung: Fräser mit passender Schneidengeometrie und ausreichendem Spanraum, regelmäßiges Nachschärfen, sowie konsequente Pflege (Harz entfernen, Lager frei halten). In der Praxis bedeutet das: Werkzeuge werden nicht „bis zum Ende“ gefahren, sondern nach definiertem Intervall nachgeschärft und als rotierender Bestand geführt.
Maßabweichungen beim Kopieren und bei Serienteilen
Bei Schablonenarbeiten hängt das Ergebnis stark von Führung und Lagerzustand ab. Verschmutzte oder beschädigte Kugellager sowie Spiel in Kopierringen wirken direkt auf das Maß. Lösung: Einsatz von Fräsern mit intaktem Anlauflager, definierter Lagerposition (oben/unten je nach Setup) und verfügbarer Ersatzteile (Kugellager, Schrauben). Für Betriebe ist das ein typischer Nachbestellartikel: Lager als Kleinteilposition in kleinen Verpackungseinheiten, Fräser als Standardposition in 1–3 Stück je Ausführung.
Unwirtschaftliche Bearbeitung bei wiederkehrenden Standardprofilen
Wenn Profile oder Kantenbilder regelmäßig wiederkehren (z. B. Serie von Griffleisten, Sockelleisten, Rahmenprofilen), ist die Werkzeugauswahl ein Hebel für gleichbleibende Abläufe. Lösung: Standardisierung auf definierte Profilfräser oder Profil-/Konterprofil-Sätze. Damit sinkt Rüstaufwand, und Nachschärfen kann planbar organisiert werden.
Anwendungsbeispiele
1) Bündigfräsen von Schichtstoff- und Furnierüberständen
Beim Belegen von Trägerplatten (Arbeitsplatten, Fronten, Sichtseiten) entstehen Überstände an Schichtstoff, Furnier oder Kantenmaterial. Diese Überstände werden im Betrieb häufig zuerst grob bündig gekappt und anschließend bündig gefräst. Bündigfräser mit Anlauflager führen an der Trägerplatte; das Lager übernimmt die Referenz. In der Werkstatt wird dafür oft eine bewährte Z2-Ausführung eingesetzt. Typische Praxis: Der Betrieb hält den Bündigfräser in der Standard-Schaftgröße der verwendeten Maschinen vor und führt ein Ersatzlager sowie die Lagerbefestigung als Kleinteile. Bei hoher Stückzahl ist ein zweiter, identischer Fräser als Reserve üblich, um Ausfälle durch Lagerdefekt oder Schneidenschaden abzufangen.
2) Rückwandnuten und Bodennuten im Korpusbau
Rückwandnuten in Seiten, Böden und Deckeln sind ein Standardarbeitsgang im Korpusbau. Nutfräser werden dazu entlang eines Parallelanschlags, einer Führungsschiene oder einer Vorrichtung geführt. Für wiederkehrende Nuttiefen werden in Betrieben häufig definierte Durchmesser und Nutzlängen standardisiert. Bei Serienmöbeln wird derselbe Nutfräser über viele Teile eingesetzt; die Nachbestellung erfolgt dann nicht als Einzelkauf, sondern als Bestandspflege: ein Fräser im Einsatz, ein Fräser als Reserve, ein Fräser im Nachschärfprozess.
3) Falzen für Rückwände, Glas und Abdeckungen
Falze sind im Möbel- und Innenausbau üblich: Rückwandfalze, Glasfalze bei Rahmen, Falze für Abdeckleisten. Falzfräser (oft mit Anlauflager) stellen die Falzbreite und -tiefe her. Im Betrieb ist die Variabilität wichtig: Falzbreiten werden entweder über Fräserauswahl oder über Anlaufringe/Distanzscheiben (je nach System) eingestellt. Für wiederkehrende Falzmaße wird ein bewährter Standard geführt und regelmäßig nachbestellt.
4) Schablonenfräsen von Ausschnitten (z. B. Spülen, Kochfelder, Lüftungsgitter)
Bei Ausschnitten in Arbeitsplatten oder großformatigen Teilen wird häufig mit Schablonen gearbeitet. Die Führung erfolgt entweder über Kopierringe in der Grundplatte oder über Bündig-/Kopierfräser mit Lager. Der Vorteil im Betrieb: Der Ausschnitt ist reproduzierbar, und die Schablone dient als Prozessstandard. Der kritische Punkt ist die Kombination aus Kopierringdurchmesser, Fräserdurchmesser und Schablonenmaß. Betriebe führen daher Kopierringe als Zubehörbestand und halten gängige Fräserdurchmesser als Standardposition vor. Bei häufigen Einsätzen entstehen typische Verschleißpositionen: Kopierringe, Zentrierhilfen, Lager und Fräser.
5) Kantenbearbeitung: Fase und Radius an Möbelteilen
Fasen und Radien sind im Möbelbau keine „Optik-Spielerei“, sondern konstruktive Details: Kanten werden entlastet, Beschichtungen schützen besser, und die Handhabung im Alltag wird verbessert. Fasefräser (z. B. 45°) und Abrundfräser (definierter Radius) sind dafür der Standard. In professionellen Betrieben werden wenige Winkel und Radien als Hausstandard festgelegt. Das führt zu klarer Beschaffung: Diese Fräser werden regelmäßig eingesetzt und entsprechend regelmäßig nachbestellt; bei wechselnden Projekten bleibt die Geometrie gleich, nur Material und Stückzahl variieren.
6) Verbindungen: Zinken, Grat, Nut-und-Feder, Verleimprofile
Bei Schubkästen, Korpussen, Vorrichtungen und Rahmenkonstruktionen werden Fräser für Holzverbindungen eingesetzt. Zinken- und Gratfräser (inkl. Schwalbenschwanzgeometrien) erzeugen formschlüssige Verbindungen. Verleimfräser erzeugen Profilierungen, die Leimfuge vergrößern und Bauteile stabil ausrichten. Im Betrieb lösen diese Fräser zwei Probleme: weniger Hilfsbeschläge und ein reproduzierbarer Fügeprozess. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Führung und Maßhaltigkeit; daher werden solche Fräser häufig als „Satz“ geführt und bei regelmäßiger Nutzung in doppelter Ausführung vorgehalten (ein Satz im Einsatz, ein Satz als Reserve).
7) Beschlagfräsungen und Einlassarbeiten
Beim Einlassen von Beschlägen kommt es auf saubere Taschen und definierte Kanten an. Typische Beispiele: Topfbänder, Schließbleche, Klappenbeschläge, Kabeldurchführungen. Hier werden Nutfräser mit Grundschneide oder spezielle Einlassfräser eingesetzt, oft in Kombination mit Schablonen. In der Praxis reduziert das die Nacharbeit, wenn die Schablone als Standard geführt wird. Für Betriebe ist das ein klassischer Wiederholbedarf: Fräserdurchmesser und Kopierringe werden als Standardteile geführt, Schablonen als Betriebsmittel.
8) Planen und Rekonditionieren (Opferplatten, Einleimungen, Reparaturflächen)
Planfräser und geeignete Schaftfräser werden eingesetzt, um Flächen zu egalisieren: Opferplatten auf Rastertischen, Einleimungen bündig setzen, Reparaturstellen plan ziehen. In Werkstätten, die Nesting oder großflächige CNC-Bearbeitung nutzen, gehört das zur Wartung der Arbeitsmittel. Der Bedarf ist regelmäßig: Wenn Opferplatten in Intervallen rekonditioniert werden, sind passende Planfräser als Standardposition sinnvoll, inklusive Nachschärfstrategie.
Kriterien für B2B-Beschaffung
Für Einkäufer, Werkstattleitung und AV zählt, dass Fräser sicher verfügbar sind, technisch passen und im Alltag planbar laufen. Folgende Kriterien sind in der Praxis relevant:
- Kompatibilität: Schaftdurchmesser passend zur Spannzange, Fräserlänge passend zur Maschine und zum Setup (Handbetrieb oder Frästisch), zulässige Drehzahl beachten.
- Werkstoff und Schneidstoff: HW/HM als bewährter Standard, VHM/DP je nach Materialmix und Abrasivität.
- Führung: Lagerposition (oben/unten), Kopierring-Setup, Schablonenprozess.
- Prozesslogik: Standardisierung auf wenige Geometrien; Reservehaltung für laufende Serien und Montageeinsätze.
- Servicefähigkeit: Verfügbarkeit von Ersatzteilen (z. B. Kugellager, Schrauben, Wendeplatten) und Nachschärfmöglichkeit.
Bestände, Ersatzteile, Nachschärfen
Oberfräser sind Werkzeuge mit definiertem Verschleiß. In professionellen Betrieben ist daher eine einfache Bestandslogik üblich:
- Standardfräser als Lagerposition: Häufig genutzte Geometrien (Nutfräser, Bündigfräser, Abrundfräser, Fasefräser) werden als laufende Position geführt.
- Doppelte Vorhaltung: Ein Werkzeug im Einsatz, ein Werkzeug als Reserve. Das reduziert Stillstände bei Schneidenschaden oder wenn Nachschärfen ansteht.
- Ersatzteile als Kleinteile: Kugellager, Lagerbefestigungen, ggf. Wendeplatten werden getrennt geführt. Diese Teile werden typischerweise in kleinen Mengen, aber regelmäßig nachbestellt.
- Nachschärfstrategie: Statt „bis stumpf“ werden Fräser nach Intervall nachgeschärft. Das macht Ergebnisse und Laufzeiten planbarer und reduziert Ausschuss durch schlechte Schnittqualität.
Für den täglichen Einsatz bewährt sich eine klare Trennung: Standardpositionen (regelmäßig eingesetzt) und Sonderfräser (projektbezogen). Standardpositionen sind in der Praxis die Haupttreiber für Wiederholbestellungen.
Ersatzteile und Schärfservice
Als Fachhandel für Schreiner und professionelle Holzbearbeitungs-Betriebe führen wir Oberfräser als Marken- und Qualitäts-Werkzeuge, die sich im Werkstattalltag bewährt haben. Für den Betrieb ist wichtig, dass Werkzeuge nicht „Einmalartikel“ sind, sondern über die Zeit instandgehalten werden können. Dazu gehört:
- Ersatzteile: Je nach Fräserausführung sind Kugellager, Befestigungsschrauben, Sicherungen oder Wendeplatten als Ersatzteil verfügbar.
- Nachschärfen: Auf Wunsch organisieren wir den Schärfservice. Damit lassen sich bewährte Werkzeuge im Bestand halten, statt bei jeder Standzeitgrenze zu ersetzen.
- Planbare Nachbestellung: Standardgeometrien können bei regelmäßigem Bedarf zuverlässig online nachbestellt werden – mit Fokus auf gleichbleibende Ausführung und klare technische Daten.
FAQ für Profis
Welche Schaftdurchmesser sind im Alltag üblich?
Im Handbetrieb dominieren 6 mm und 8 mm, in leistungsstärkeren Maschinen und im Frästisch häufig 12 mm. In einigen Setups werden zöllige Spannzangen (1/4", 1/2") genutzt. Maßgeblich ist die Spannzange der Maschine.
Was bedeutet Z2, Z3, Z4?
Die Angabe beschreibt die Schneidenzahl. Z2 ist im Holzbereich ein bewährter Standard. Höhere Schneidenzahlen werden eingesetzt, wenn Werkstoff und Prozess das unterstützen (z. B. bei bestimmten Plattenwerkstoffen oder im CNC-Einsatz).
Wann brauche ich einen Fräser mit Grundschneide?
Wenn Taschen oder Aussparungen durch Eintauchen gefräst werden sollen (z. B. Einlassarbeiten, Taschenfräsungen), ist eine Grundschneide erforderlich. Für reine Kanten- und Konturbearbeitung ist sie nicht zwingend nötig.
Wann ist eine Ausführung mit Kugellager sinnvoll?
Wenn an einer Referenzkante oder an einer Schablone geführt wird, ist ein Anlauflager ein praxisnaher Standard. Der Lagerzustand ist dabei ein Qualitätstreiber; Ersatzlager sind im Betrieb eine typische Kleinteilposition.
Wann sind DP-/PKD-Oberfräser sinnvoll?
Wenn abrasive Materialien dominieren (z. B. Span-/Faserwerkstoffe, HPL, Verbundwerkstoffe) und planbare Standwege sowie geringe Nacharbeit im Vordergrund stehen, sind DP-/PKD-Werkzeuge in vielen Betrieben der übliche Schritt.