FISCH 043001000 - Kunstbohrer Ø 10 mm, Profi-Ausführung HW
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Produktinformationen "FISCH 043001000 - Kunstbohrer Ø 10 mm, Profi-Ausführung HW"
Der FISCH Kunstbohrer ist für Bohrungen in Hartholz, verleimten Hölzern, Spanplatten und kunststoffbeschichteten Platten vorgesehen. Die HW-Ausführung kombiniert zwei Vorschneider, zwei Hauptschneiden und eine kleine Zentrierspitze. Diese Geometrie ist auf maßhaltige Bohrungen mit begrenztem Ausriss am Bohrungsrand ausgerichtet.
| Schneidstoff: | Hartmetall (HW/HM) |
|---|---|
| Durchmesser (D): | 10 mm |
| Gesamtlänge (GL): | 90 mm |
| Schaft (S): | 10 mm |
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Herstellerkennzeichnung gem. GPSR Produktsicherheitsverordnung
Johann Eberhard Ges.m.b.H.
Johann-Eberhard-Platz 1
A-8503 St. Josef
AT - Österreich
Telefon: (+43) 03136/81119-0
Mail: office@fisch-tools.com
www.fisch-tools.com
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Produktdaten und Auswahlmerkmale
| Auswahlmerkmal | Technische Angabe | Bedeutung für die Praxis |
|---|---|---|
| Hersteller | FISCH-Tools, Johann Eberhard Ges.m.b.H. | Die eindeutige Herstellerzuordnung erleichtert die Nachbestellung derselben Werkzeugausführung. |
| Produktserie | 0430 HM Kunstbohrer, Profi-Ausführung | Die Serienzuordnung grenzt den Bohrer von den FISCH Standard- und Maschinenkunstbohrern ab. |
| Hersteller-Nummer | variantenabhängig | Diese Nummer bezeichnet die Ausführung mit 27 mm Durchmesser und sollte beim Angebotsvergleich vollständig übereinstimmen. |
| Werkzeugtyp | HW-Kunstbohrer | Vorgesehen für kreisrunde Sack- und Durchgangsbohrungen im dokumentierten Werkstoffbereich. |
| Bohrdurchmesser | variantenabhängig | Die fertige Bohrung ist auf einen Nenndurchmesser von 27 mm ausgelegt. Für Beschläge oder Bauteile mit abweichendem Einbaumaß ist eine andere Größe erforderlich. |
| Gesamtlänge | 90 mm | Vor dem Einsatz ist zu prüfen, ob zwischen Werkzeugaufnahme und Werkstück genügend Verfahr- oder Arbeitshöhe vorhanden ist. |
| Schaft | Abgesetzter Zylinderschaft, 10 mm | Die Werkzeugaufnahme muss einen Rundschaft mit 10 mm Durchmesser sicher und zentrisch spannen können. |
| Schneidstoff | HW, vom Hersteller als hochqualitative Hartmetallsorte bezeichnet | Die Hartmetallschneiden sind auf die Bearbeitung der ausdrücklich genannten Hölzer und Plattenwerkstoffe ausgelegt. Eine Freigabe für Metall oder mineralische Werkstoffe ist nicht angegeben. |
| Schneidengeometrie | Zwei Vorschneider und zwei Hauptschneiden | Die Vorschneider begrenzen den Lochrand, bevor die Hauptschneiden das Material innerhalb des Bohrkreises abtragen. Das ist besonders bei sichtbaren Bohrungsrändern und beschichteten Oberflächen relevant. |
| Zentrierung | Kleine Zentrierspitze | Die Spitze erleichtert das Ansetzen am markierten Bohrungsmittelpunkt. Bei Sacklöchern bleibt konstruktionsbedingt eine Vertiefung im Bohrungsgrund zurück. |
| Lieferumfang | Ein Kunstbohrer | Eine Kassette, Verlängerung oder zusätzliche Werkzeugaufnahme ist für diesen Einzelartikel nicht angegeben. |
Typische Anwendungen
| Arbeitssituation | Werkstoff | Aufgabe des Bohrers | Zu beachtender Punkt |
|---|---|---|---|
| Ein rundes Sackloch in ein Bauteil einbringen | Hartholz | Die Vorschneider begrenzen den Lochrand, während die Hauptschneiden den Bohrungsquerschnitt ausräumen. | Die Zentrierspitze hinterlässt eine Vertiefung im Bohrungsgrund. Eine vollständig ebene Sacklochsohle ist nicht zu erwarten. |
| Eine maßbezogene Bohrung in einem verleimten Holzbauteil herstellen | Verleimtes Holz | Die HW-Schneiden bearbeiten die wechselnden Faser- und Leimfugen innerhalb des vom Hersteller freigegebenen Einsatzbereichs. | Die konkrete Eignung für einzelne Verbundprodukte oder besondere Klebstoffsysteme wird nicht weiter spezifiziert. |
| Eine Bohrung in eine Spanplatte einbringen | Spanplatte | Die beiden Vorschneider schneiden den Rand vor und reduzieren das unkontrollierte Ausbrechen der groben Spanstruktur. | Bei Durchgangsbohrungen kann die Austrittsseite ausbrechen. Die Produktdaten enthalten keine Zusage für ausrissfreie Bohrungsaustritte. |
| Eine Aufnahmebohrung in einer kunststoffbeschichteten Platte herstellen | Kunststoffbeschichtete Platte | Die Vorschneider trennen die Deckschicht am Bohrungsumfang, bevor die Hauptschneiden den Plattenkern bearbeiten. | Die Freigabe gilt allgemein für kunststoffbeschichtete Platten. Metallische Deckschichten oder Aluminiumverbundplatten sind damit nicht bestätigt. |
| Ein Durchgangsloch durch ein Werkstück bis maximal zur verfügbaren Nutzlänge bohren | Freigegebene Holz- oder Plattenwerkstoffe | Die 60 mm Nutzlänge erlaubt entsprechend tiefe Bearbeitungen, sofern Maschine, Spannung und Spanabfuhr dies zulassen. | Für Werkstücke oberhalb der nutzbaren Werkzeuglänge ist diese Ausführung ohne gesondert freigegebene Verlängerung nicht vorgesehen. |
Geeignete Werkstoffe
| Werkstoff | Eignung | Fachliche Einordnung |
|---|---|---|
| Hartholz | Ausdrücklich geeignet | Vom Hersteller für saubere und maßhaltige Bohrungen genannt. Für 27 mm Durchmesser nennt die Drehzahltabelle 900 U/min als Richtwert. |
| Verleimte Hölzer | Ausdrücklich geeignet | Die Herstellerfreigabe umfasst verleimte Holzwerkstoffe, ohne einzelne Holzarten, Leimtypen oder Schichtaufbauten zu unterscheiden. |
| Spanplatten | Ausdrücklich geeignet | Die HW-Schneiden und Vorschneider sind für die abrasive Spanstruktur dieser Plattenart vorgesehen. |
| Kunststoffbeschichtete Platten | Ausdrücklich geeignet | Die Vorschneider sind für die Begrenzung des Bohrungsrandes in der Deckschicht relevant. Art und Dicke der Beschichtung werden nicht angegeben. |
| Weichholz | Drehzahlwert dokumentiert | Die zugehörige Drehzahltabelle nennt für 27 mm Durchmesser 1.600 U/min. Die Produktbeschreibung führt Weichholz jedoch nicht ausdrücklich in der Anwendungsliste auf. |
| MDF, OSB und Sperrholz | Nicht ausdrücklich angegeben | Aus der Nennung von Pressspanplatten und verleimten Hölzern lässt sich keine uneingeschränkte Freigabe für sämtliche Holzwerkstoffe ableiten. |
| Metall, Aluminium und Aluminiumverbundplatten | Nicht bestätigt | Die dokumentierte Eignung für kunststoffbeschichtete Platten darf nicht auf Platten mit metallischen Deckschichten übertragen werden. |
| Mineralische Platten und Faserzement | Nicht bestätigt | Für abrasive mineralische Bestandteile liegt keine dokumentierte Materialfreigabe vor. |
Maschineneignung und Werkzeugaufnahme
| Maschine oder Betriebsart | Eignung | Technische Voraussetzung | Einschränkung |
|---|---|---|---|
| CNC-Bearbeitung | In der Herstellerunterlage mit CNC gekennzeichnet | Zentrisch spannende Aufnahme für einen abgesetzten Zylinderschaft mit 10 mm Durchmesser sowie ausreichende Arbeitshöhe für 90 mm Gesamtlänge. | Eine konkrete Spannzange, ein Spannfutter, die Vorschubart sowie zulässige Vorschubwerte werden nicht genannt. |
| Stationäre Bohrmaschine | Technisch aus Schaftform und Abmessungen grundsätzlich naheliegend, aber nicht ausdrücklich freigegeben | Bohrfutter oder andere geeignete Rundschaftaufnahme für 10 mm sowie sichere Werkstückspannung. | Die Produktdaten nennen keine bestimmte Bohrmaschine und keine maschinenspezifischen Einsatzbedingungen. |
| Handgeführte Bohrmaschine | Nicht vorgesehen | Eine 10-mm-Aufnahme allein belegt keine Freigabe für handgeführten Betrieb. | Die Herstellerunterlagen machen keine Aussage zu manueller Führung, Rückschlagverhalten oder erforderlicher Maschinenleistung. |
| Oberfräse | Nicht vorgesehen | Keine dokumentierte Fräseraufnahme oder Fräsanwendung. | Der Artikel ist ein Kunstbohrer und kein Schaftfräser. |
| Links- oder Rechtslauf | Rechtslauf | Die Drehrichtung muss vor dem Einsatz anhand der vollständigen Maschinen- und Werkzeugdokumentation geprüft werden. | Eine Rechtslauf-Eignung darf nicht allein aus äußerlich ähnlichen Werkzeugausführungen abgeleitet werden. |
Problemlösung und Nutzen im Betrieb
| Bearbeitungsproblem | Relevantes Produktmerkmal | Praktische Wirkung | Verbleibende Grenze |
|---|---|---|---|
| Ausbrechen einer Plattendeckschicht am Bohrungseintritt | Zwei außen liegende Vorschneider | Der Bohrungsumfang wird vor dem inneren Materialabtrag angeschnitten. | Für einen ausrissfreien Austritt auf der Werkstückunterseite gibt es keine Zusage. |
| Unklare Positionierung der Bohrung beim Ansetzen | Kleine Zentrierspitze | Die Werkzeugspitze kann am festgelegten Mittelpunkt angesetzt werden. | Die Zentrierspitze erzeugt eine Vertiefung im Grund eines Sacklochs. |
| Verschleiß bei Pressspanplatten und beschichteten Platten | HW-Schneiden | Hartmetall ist für die vom Hersteller genannten abrasiveren Plattenwerkstoffe vorgesehen. | Konkrete Standwege oder zulässige Bearbeitungsmengen sind nicht dokumentiert. |
| Schlechter Rundlauf durch unpassende oder verschlissene Spannung | Abgesetzter Zylinderschaft mit 10 mm Durchmesser | Der definierte Schaftdurchmesser ermöglicht die eindeutige Auswahl der Aufnahme. | Der Bohrer gleicht Rundlaufabweichungen eines verschlissenen Bohrfutters oder einer ungeeigneten Spannzange nicht aus. |
| Zu geringe Bohrtiefe bei stärkeren Bauteilen | 60 mm Nutzlänge | Die verfügbare Arbeitstiefe ist vor der Werkzeugauswahl eindeutig prüfbar. | Bearbeitungen über die Nutzlänge hinaus sind mit dieser Ausführung nicht abgedeckt. |
Standzeit und Schnittqualität
- Schnittqualität: Der Hersteller beschreibt den Kunstbohrer als Werkzeug für saubere und maßhaltige Löcher. Zwei Vorschneider begrenzen den Umfang, zwei Hauptschneiden übernehmen den Materialabtrag.
- Standzeitpotenzial: Die HW-Ausführung ist für Hartholz, verleimte Hölzer, Pressspanplatten und kunststoffbeschichtete Platten vorgesehen. Konkrete Laufmeter, Bohrungszahlen oder Vergleichstests werden nicht angegeben.
- Einfluss der Maschine: Schnittqualität und Maßhaltigkeit hängen zusätzlich von Rundlauf, Werkzeugspannung, Drehzahl, Vorschub, Werkstückauflage und Verschleißzustand ab.
- Austrittsqualität: Die Produktdaten bestätigen keine ausrissfreie Rückseite bei Durchgangsbohrungen. Eine geeignete Werkstückunterlage kann verfahrensseitig erforderlich sein, ist aber kein Bestandteil des Lieferumfangs.
- Beschichtete Platten: Die Vorschneider unterstützen einen begrenzten Lochrand. Eine Garantie gegen Abplatzungen bei jeder Beschichtungsart und Plattenqualität ist nicht dokumentiert.
Wann die Profi-Ausführung ihre Stärken ausspielt
| Bearbeitungssituation | Relevante Ausführung | Sachliche Einordnung |
|---|---|---|
| Wiederkehrende Bohrungen in Spanplatten | HW-Schneiden und dokumentierte Materialeignung | Die Ausführung ist wirtschaftlich einzuordnen, wenn der abrasive Plattenwerkstoff regelmäßig bearbeitet wird und die Werkzeugdaten für die Prozessplanung benötigt werden. |
| Bohrungen in kunststoffbeschichteten Sichtflächen | Zwei Vorschneider | Die Geometrie ist relevant, wenn der Bohrungsrand vor dem Materialabtrag definiert angeschnitten werden soll. |
| Beschaffung eines eindeutig reproduzierbaren Werkzeugs | Serie 0430 | Die vollständige Identifikation reduziert das Risiko, eine Standardausführung oder einen Bohrer mit abweichender Geometrie zu bestellen. |
| Einzelne Bohrung in wenig abrasivem Material ohne besondere Anforderungen | Profi-Ausführung möglicherweise nicht erforderlich | Für seltene Arbeiten kann eine preisgünstigere Ausführung wirtschaftlich ausreichen, sofern Durchmesser, Werkstofffreigabe, Schaft und Geometrie zur Aufgabe passen. |
Unterschied zu preisgünstigen Ausführungen
| Prüfkriterium | FISCH 043002700 | Bei einem preisgünstigen Angebot zu prüfen |
|---|---|---|
| Schneidstoff | HW-Ausführung mit vom Hersteller spezifizierter Hartmetallsorte | Ist der Schneidstoff eindeutig als Hartmetall angegeben oder bleibt die Schneidenausführung offen? |
| Werkstofffreigabe | Hartholz, verleimte Hölzer, Pressspanplatten und kunststoffbeschichtete Platten | Werden die tatsächlich zu bohrenden Werkstoffe ausdrücklich genannt oder nur allgemein Holz und Holzwerkstoffe? |
| Geometrie | Kleine Zentrierspitze, zwei Vorschneider und zwei Hauptschneiden | Sind Anzahl und Ausführung der Schneiden dokumentiert und auf Produktbildern eindeutig erkennbar? |
| Wirtschaftlicher Einsatz | Nachvollziehbar bei regelmäßiger Bearbeitung der dokumentierten Platten- und Holzwerkstoffe | Bei seltener Nutzung kann ein einfacheres Werkzeug genügen, wenn Werkstofffreigabe, Maß und Aufnahme belastbar angegeben sind. |
Nachschärfen und Instandsetzung
| Prüfpunkt | Verfügbare Angabe | Konsequenz für den Einkauf |
|---|---|---|
| Nachschärfbarkeit | Möglich durch Fachbetrieb | Vor einer Standzeitkalkulation sollte FISCH oder ein geeigneter Schärfdienst bestätigen, ob und in welchem Umfang diese Ausführung nachgeschärft werden kann. |
| Anzahl möglicher Nachschärfungen | Nicht angegeben | Keine feste Zahl. |
| Auswirkung des Nachschärfens | Keine produktspezifischen Angaben | Bei einer Instandsetzung müssen Schneidengeometrie, Vorschneider und Bohrdurchmesser innerhalb der erforderlichen Toleranz bleiben. |
| Austauschbare Verschleißteile | Keine austauschbaren Schneiden oder weiteren Verschleißteile angegeben | Der Bohrer besitzt keine Wechselplatte und kein Anlauflager. |
| Reparatur- oder Instandsetzungsservice | Nicht angegeben | Eine Herstellerleistung zur Reparatur darf ohne gesonderte Bestätigung nicht einkalkuliert werden. |
Typische Anwender
- Schreinereien und Tischlereien, die wiederkehrende Bohrungen in Holzwerkstoffplatten oder kunststoffbeschichteten Bauteilen herstellen.
- Holzverarbeiter, die maßbezogene Sack- oder Durchgangsbohrungen in Hartholz und verleimten Holzbauteilen ausführen.
Technische Besonderheiten und Grenzen
| Technischer Punkt | Auswirkung | Grenze oder Ausschlusskriterium |
|---|---|---|
| Nenndurchmesser | Legt das Bohrungsmaß fest. | |
| Kleine Zentrierspitze | Unterstützt das Ansetzen am Bohrungsmittelpunkt. | Eine vollständig ebene Sacklochsohle ohne Zentrierspuren ist konstruktiv nicht gegeben. |
| 10-mm-Zylinderschaft | Erfordert eine passende Rundschaftaufnahme. | Spannzangen oder Bohrfutter, die 10 mm nicht aufnehmen, schließen den Einsatz aus. |
| HW-Schneiden | Für die dokumentierten Hölzer und Plattenwerkstoffe vorgesehen. | Keine bestätigte Eignung für Metall, mineralische Platten oder beliebige Verbundwerkstoffe. |
| Nur werkstoffbezogene Drehzahlwerte | Für Hartholz und Weichholz liegen Richtwerte vor. | Vorschub, Maschinenleistung und Werte für beschichtete Platten werden nicht genannt. |
Häufige Auswahlfragen
| Auswahlfrage | Konkrete Antwort |
|---|---|
| Kann der Bohrer für Hartholz verwendet werden? | Ja. Hartholz ist ausdrücklich genannt. Für den Durchmesser von 27 mm gibt der Hersteller 900 U/min an. |
| Welche Aufnahme wird benötigt? | Erforderlich ist eine zentrisch spannende Werkzeugaufnahme für einen abgesetzten Zylinderschaft mit 10 mm Durchmesser. |
| Wie tief kann gebohrt werden? | Die angegebene Nutzlänge beträgt 60 mm. Die praktisch erreichbare Tiefe hängt zusätzlich von Spannung und Spanabfuhr ab. |
| Erzeugt der Bohrer einen vollständig ebenen Sacklochgrund? | Nein. Die kleine Zentrierspitze hinterlässt konstruktionsbedingt eine mittige Vertiefung. |
| Ist der Bohrer für Aluminiumverbundplatten geeignet? | Eine solche Freigabe liegt nicht vor. Die Angabe kunststoffbeschichtete Platten darf nicht auf Werkstoffe mit metallischen Decklagen erweitert werden. |
| Ist die Profi-Ausführung bei gelegentlicher Nutzung erforderlich? | Nicht zwingend. Für wenige Bohrungen kann eine günstigere Ausführung genügen, wenn sie für den Werkstoff freigegeben ist und dieselben erforderlichen Maße sowie eine geeignete Schneidengeometrie besitzt. |
| Lässt sich der Bohrer nachschärfen? | Nur durch einen Fachbetrieb. |
| Ist die Verwendung in einer Handbohrmaschine bestätigt? | Nein. Der 10-mm-Zylinderschaft beschreibt die Schnittstelle, stellt aber für sich allein keine Freigabe für handgeführten Betrieb dar. |
| Was ist beim Vergleich mit günstigeren Angeboten entscheidend? | Zu vergleichen sind Schneidstoff, Materialfreigabe, Durchmesser, Nutz- und Gesamtlänge, Schaftmaß, Anzahl der Vorschneider und Hauptschneiden, Drehzahlangaben sowie die eindeutige Hersteller-Nummer. |