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Fachhandel für Werkzeuge in der professionellen Holzbearbeitung
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Forstnerbohrer Ø 35 mm

Forstnerbohrer 35 mm sind Werkzeuge für präzise Sacklöcher und saubere Bohrungen mit flachem Bohrgrund in Holz. Hier finden Sie eine Auswahl an Forstnerbohrern mit 35 mm Durchmesser, abgestimmt auf den Einsatz in Massivholz, Holzwerkstoffen und beschichteten Platten.

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CMT C537 Forstnerbohrer mit Zylinderschaft

CMT 537.350.31 (c537.350.31) - Forstnerbohrer Ø 35 mm

Durchmesser (D): 35 mm

Der CMT 537.350.31 Forstnerbohrer mit Ø 35 mm Durchmesser ist für präzise Sacklochbohrungen in Holz ausgelegt. Die Schneidengeometrie mit Zentrierspitze und Vorschneidern ermöglicht saubere Bohrungen mit glatten Wandungen. Das Werkzeug richtet sich an den Einsatz in der Werkstatt für wiederholgenaue Bohrarbeiten. Dieses Produkt können Sie hier direkt online kaufen oder im Kundenkonto speichern und jederzeit bequem nachbestellen. Herstellerbezogene Merkmale Hersteller: CMT Serie/Typ: 537 Forstnerbohrer Artikelnummer: C53735031 Hersteller-Nummer: 537.350.31 Technische Merkmale Durchmesser: 35 mm Gesamtlänge: 90 mm Schaftdurchmesser: 10 mm Anzahl Schneiden: 2 Anzahl Vorschneider: 2 Ausführung: mit Zentrierspitze Weitere Merkmale Geeignet für: Weichholz, Holzwerkstoffe Nicht geeignet für: Metalle, mineralische Werkstoffe Schneidstoff: Werkzeugstahl (SP) Grundkörper: Stahl Anwendung: Sacklochbohrungen, Durchgangsbohrungen, Scharnierbohrungen Maschinen: Handbohrmaschine, Ständerbohrmaschine Lieferumfang 1 Stück Forstnerbohrer Ø 35 mm Verwendung und Eignung Der Forstnerbohrer wird für das Bohren maßhaltiger Sacklöcher mit sauberem Bohrgrund eingesetzt. Typische Anwendungen sind Bohrungen für Beschläge, Topfbänder oder Einlassarbeiten. Die Zentrierspitze sorgt für exakte Positionierung, während die Vorschneider Ausrisse minimieren. Das Werkzeug ist für den regelmäßigen Einsatz ausgelegt und hat sich im Alltags-Betrieb in Industrie und Handwerk bewährt. Anwendungsbereiche Topfbandbohrungen im Möbelbau Einlassen von Beschlägen Herstellung von Sacklöchern und Senkungen Bohrungen in Massivholz und Holzwerkstoffen Die Merkmale – Durchmesser 35 mm, Gesamtlänge 90 mm, 2 Schneiden und 2 Vorschneider – gewährleisten saubere und maßhaltige Bohrungen bei typischen Anwendungen in der Werkstatt. Geeignete und nicht geeignete Werkstoffe Der Bohrer ist geeignet für: Weichholz (z. B. Fichte, Kiefer) Hartholz (mit reduziertem Vorschub) Spanplatten MDF und HDF Furnierte Plattenwerkstoffe Nicht geeignet ist das Werkzeug für: Metalle aller Art Stein, Beton und Keramik Sehr abrasive Spezialwerkstoffe ohne angepasste Schneidengeometrie Geeignete und nicht geeignete Maschinen Der Forstnerbohrer ist für Maschinen mit zylindrischem Schaft (10 mm) ausgelegt: Handbohrmaschinen Ständerbohrmaschinen Tischbohrmaschinen Bohraggregate mit Spannfutter Nicht geeignet ist der Bohrer für Fräsmaschinen oder Anwendungen ohne axialen Vorschub. Vorteile, Eigenschaften und Nutzen Saubere Bohrungen durch Zentrierspitze und Vorschneider Geringe Ausrissbildung an der Werkstückkante Stabile Führung bei präziser Bohrung Robuste Ausführung aus Werkzeugstahl Geeignet für wiederholgenaue Serienarbeiten Breites Einsatzspektrum im Möbel- und Innenausbau

Artikel-Nr.: C53735031
Hersteller: CMT

Lieferzeit 1-3 Arbeitstage (Lieferbare Menge: 2)
Lieferzeit 4-7 Arbeitstage (Lieferbare Menge: 5)

Varianten ab 10,03 €
Regulärer Preis: 20,06 €
 
Wave Cutter Forstnerbohrer made by Fisch®

FISCH 031703500 - Wave Cutter Forstnerbohrer Ø 35 mm

Durchmesser (D): 35 mm

Der FISCH Wave Cutter Forstnerbohrer Ø 35 mm ist für präzise Sacklochbohrungen in Holz ausgelegt. Die patentierte Wellenschliff-Geometrie reduziert Reibung und Wärmeentwicklung und ermöglicht saubere Bohrungen mit geringer Kraftaufnahme. Der Bohrer eignet sich für exakte Arbeiten an Kanten und bei schräg angesetzten Bohrungen. Dieses Produkt können Sie hier direkt online kaufen oder im Kundenkonto speichern und jederzeit bequem nachbestellen. Herstellerbezogene Merkmale Hersteller: FISCH Serie/Typ: 0317 Wave Cutter Forstnerbohrer Artikelnummer: 031703500 Hersteller-Nummer: 031703500 Technische Merkmale Durchmesser: 35 mm Nutzlänge: 60 mm Gesamtlänge: 90 mm Schaftdurchmesser: 10 mm Anzahl Schneiden: 2 Ausführung: mit Zentrierspitze und Wellenschliff Weitere Merkmale Geeignet für: Weichholz, Hartholz Nicht geeignet für: Metalle, mineralische Werkstoffe Schneidstoff: Werkzeugstahl Grundkörper: geschmiedeter Stahl Anwendung: Sacklochbohrungen, Randbohrungen, Schrägbohrungen Maschinen: Handbohrmaschine, Ständerbohrmaschine Lieferumfang 1 Stück Forstnerbohrer Ø 35 mm Verwendung und Eignung Der Forstnerbohrer wird für maßhaltige Sacklochbohrungen mit sauberem Bohrgrund eingesetzt. Er eignet sich für präzise Arbeiten an Kanten sowie für überlappende oder schräg angesetzte Bohrungen. Die spezielle Schneidengeometrie ermöglicht eine ruhige Führung und reduziert den notwendigen Vorschub. Das Werkzeug ist für den täglichen Einsatz ausgelegt und hat sich im Alltags-Betrieb in Industrie und Handwerk bewährt. Anwendungsbereiche Bohren von Topfbandlöchern Herstellung von Sacklöchern und Senkungen Randnahe Bohrungen im Möbelbau Schräg- und Überlappungsbohrungen Die Merkmale – Durchmesser 35 mm, Nutzlänge 60 mm, Zentrierspitze und Wellenschliff – bestimmen die Schnittqualität und die Einsatzmöglichkeiten. Geeignete und nicht geeignete Werkstoffe Der Bohrer ist geeignet für: Weichholz (z. B. Fichte, Kiefer) Hartholz (z. B. Buche, Eiche) Leimholz und Massivholzplatten Holzwerkstoffe mit homogener Struktur Nicht geeignet ist das Werkzeug für: Metalle aller Art Kunststoffe mit hoher Schmelzneigung Stein, Beton oder Keramik Geeignete und nicht geeignete Maschinen Der Forstnerbohrer ist für Maschinen mit zylindrischem Schaft ausgelegt: Handbohrmaschinen Ständerbohrmaschinen Tischbohrmaschinen CNC-Bohraggregate mit entsprechender Aufnahme Typische Hersteller: Bosch Professional Makita Festool Metabo DeWalt Milwaukee Hikoki AEG Fein Einhell Professional Scheppach Optimum Holzmann Nicht geeignet ist der Bohrer für Fräsmaschinen oder Anwendungen, bei denen kein axialer Vorschub möglich ist. Vorteile, Eigenschaften und Nutzen Saubere, ausrissfreie Bohrungen mit glatten Wänden Geringe Wärmeentwicklung durch Wellenschliff Niedriger Vorschubdruck für kontrolliertes Arbeiten Hohe Maßhaltigkeit bei Sacklochbohrungen Stabile Führung durch Zentrierspitze Robuste, geschmiedete Ausführung für lange Standzeit

Artikel-Nr.: 031703500
Hersteller: FISCH

Lieferzeit 1-3 Arbeitstage (Lieferbare Menge: 1)
Lieferzeit 4-7 Arbeitstage (Lieferbare Menge: 12)

Varianten ab 15,31 €
Regulärer Preis: 25,22 €
 
Wave Cutter Multi-Function Forstnerbohrer made by Fisch®

FISCH 0317K03500 - Wave Cutter Multi-Function Forstnerbohrer Ø 35 mm

Durchmesser (D): 35 mm

Der FISCH Wave Cutter Multi-Function Forstnerbohrer Ø 35 mm ist für präzise und flexible Bohrarbeiten in Holz ausgelegt. Als Weiterentwicklung des klassischen Wave Cutter ermöglicht er durch austauschbare Zentrierspitzen und verstellbaren Zentrierbohrer ein breiteres Einsatzspektrum, insbesondere bei Schräg- und Sonderbohrungen. Dieses Produkt können Sie hier direkt online kaufen oder im Kundenkonto speichern und jederzeit bequem nachbestellen. Herstellerbezogene Merkmale Hersteller: FISCH Serie/Typ: 0317K Wave Cutter Multi-Function Artikelnummer: 0317K03500 Hersteller-Nummer: 0317K03500 Technische Merkmale Durchmesser: 35 mm Nutzlänge: 60 mm Gesamtlänge: 90 mm Schaftdurchmesser: 10 mm Anzahl Schneiden: 2 Ausführung: mit austauschbarer Zentrierspitze und Zentrierbohrer Weitere Merkmale Geeignet für: Weichholz, Hartholz Nicht geeignet für: Metalle, mineralische Werkstoffe Schneidstoff: Werkzeugstahl Grundkörper: geschmiedeter Stahl Anwendung: Sacklochbohrungen, Schrägbohrungen, überlappende Bohrungen Maschinen: Handbohrmaschine, Ständerbohrmaschine Lieferumfang 1 Stück Wave Cutter Multi-Function Forstnerbohrer Ø 35 mm Verwendung und Eignung Der Forstnerbohrer wird für präzise Bohrungen mit sauberem Bohrgrund eingesetzt. Durch die austauschbare Zentriertechnik kann das Werkzeug flexibel an unterschiedliche Anwendungen angepasst werden. Es eignet sich besonders für schwierige Bohrsituationen, etwa bei Schrägbohrungen oder überlappenden Bohrungen. Das Produkt ist für den regelmäßigen Einsatz ausgelegt und hat sich im Alltags-Betrieb in Industrie und Handwerk bewährt. Anwendungsbereiche Schrägbohrungen in Bauteilen und Balken Überlappende und partielle Bohrungen Bohrungen für Beschläge und Einlassarbeiten Sacklochbohrungen mit hoher Maßgenauigkeit Die Merkmale – Durchmesser 35 mm, Nutzlänge 60 mm, Wellenschliff und austauschbare Zentriertechnik – ermöglichen vielseitige Anwendungen auch bei komplexen Bohranforderungen. Geeignete und nicht geeignete Werkstoffe Der Bohrer ist geeignet für: Weichholz (z. B. Fichte, Kiefer) Hartholz (z. B. Buche, Eiche) Leimholz Massivholzplatten Nicht geeignet ist das Werkzeug für: Metalle aller Art Kunststoffe mit hoher Wärmeempfindlichkeit Stein, Beton und keramische Werkstoffe Geeignete und nicht geeignete Maschinen Der Forstnerbohrer ist für Maschinen mit zylindrischem Schaft ausgelegt: Handbohrmaschinen Ständerbohrmaschinen Tischbohrmaschinen Drechselmaschinen mit geeignetem Adapter Typische Hersteller: Bosch Professional Makita Festool Metabo DeWalt Milwaukee Hikoki AEG Fein Einhell Professional Optimum Holzmann Nicht geeignet ist der Bohrer für Fräsmaschinen oder Anwendungen ohne axialen Vorschub. Vorteile, Eigenschaften und Nutzen Hohe Flexibilität durch austauschbare Zentrierspitzen und Zentrierbohrer Saubere Bohrungen durch Wellenschliff-Geometrie Stabile Führung auch bei Schräg- und Spezialbohrungen Reduzierte Hitzeentwicklung und geringerer Vorschubdruck Verlängerbar für größere Bohrtiefen und Sonderanwendungen Zuverlässiger Halt im Spannfutter durch Dreiflächen-Schaft

Artikel-Nr.: 0317K03500
Hersteller: FISCH

Lieferzeit 4-7 Arbeitstage (Lieferbare Menge: 14)

Varianten ab 25,68 €
Regulärer Preis: 42,33 €
 
FAMAG 1664 Bormax³ HM prima Forstnerbohrer Satz Ø 15, 20, 25, 30, 35 mm, inkl. Zentrierspitze u. Vor

Famag 1664.035 - 1664 Bormax³ HM prima Forstnerbohrer inkl. Zentrierspitze u. Vorbohrer

Durchmesser (D): 35 mm
Durchmesser: 35 mm
Artikel-Nr.: 1664.035
Hersteller: Famag

Bestellbar, versandfertig in ca. 8 Arbeitstagen

Varianten ab 73,70 €
Regulärer Preis: 82,18 €
 
FAMAG 1663 Bormax³ HM Forstnerbohrer Satz im Holzkasten, 6-teilig: 15, 20, 25, 30, 35, 40 mm

Famag 1663.035 - 1663 Bormax³ HM Forstnerbohrer Ø 35 mm

Durchmesser (D): 35 mm
Durchmesser: 35 mm
Artikel-Nr.: 1663.035
Hersteller: Famag

Bestellbar, versandfertig in ca. 8 Arbeitstagen

Varianten ab 64,12 €
Regulärer Preis: 72,60 €
 
FAMAG 1630 Forstnerbohrer Satz im Holzkasten, 5-teilig: Ø 15 - 35 mm

Famag 1630.035 - 1630 Forstnerbohrer WS Classic Ø 35 mm

Durchmesser (D): 35 mm Gesamtlänge (GL): 90 mm
Durchmesser: 35 mm | Gesamtlänge: 90 mm
Artikel-Nr.: 1630.035
Hersteller: Famag

Bestellbar, versandfertig in ca. 8 Arbeitstagen

Varianten ab 16,78 €
Regulärer Preis: 36,22 €
 
FAMAG 1624 Bormax WS prima Forstnerbohrer Satz, 6-teilig: Ø 15, 20, 25, 30, 35, 40 mm, inkl. Zentrie

Famag 1624.035 - 1624 Bormax WS prima Forstnerbohrer Ø 35 mm inkl. Zentrierspitze u. Vorbohrer

Durchmesser (D): 35 mm
Durchmesser: 35 mm | Gesamtlänge: 90 mm
Artikel-Nr.: 1624.035
Hersteller: Famag

Bestellbar, versandfertig in ca. 8 Arbeitstagen

Varianten ab 33,35 €
Regulärer Preis: 51,61 €
 
FAMAG 1623 Bormax WS lang Forstnerbohrer

Famag 1623.035 - 1623 Bormax WS lang Forstnerbohrer

Durchmesser (D): 35 mm
Durchmesser: 35 mm
Artikel-Nr.: 1623.035
Hersteller: Famag

Bestellbar, versandfertig in ca. 8 Arbeitstagen

Varianten ab 29,82 €
Regulärer Preis: 49,32 €
 
FAMAG 1622 Bormax/1630 Satz im Holzkoffer, 16-teilig: Ø 1/4 - 2.1/8 Zoll

Famag 1622.035 - 1622 Bormax WS Forstnerbohrer

Durchmesser (D): 35 mm
Durchmesser: 35 mm
Artikel-Nr.: 1622.035
Hersteller: Famag

Bestellbar, versandfertig in ca. 8 Arbeitstagen

Varianten ab 23,52 €
Regulärer Preis: 41,78 €
 
FAMAG 1614 Bormax WS prima lang Forstnerbohrer inkl. Zentrierbohrer

Famag 1614.035 - 1614 Bormax WS prima lang Forstnerbohrer inkl. Zentrierbohrer

Durchmesser (D): 35 mm
Durchmesser: 35 mm
Artikel-Nr.: 1614.035
Hersteller: Famag

Bestellbar, versandfertig in ca. 8 Arbeitstagen

Varianten ab 84,06 €
Regulärer Preis: 101,13 €
 

Forstnerbohrer 35 mm

Ein Forstnerbohrer mit 35 mm Durchmesser ist ein Standardwerkzeug für Sacklochbohrungen im Möbelbau und Innenausbau. Der Durchmesser ist im Alltag vor allem dort gesetzt, wo Beschläge und Verbindungselemente ein definiertes Sackloch benötigen – typischerweise bei Topfscharnieren (auch: Topfband, Topfscharnier) sowie bei bestimmten Verbindungsbeschlägen. Für professionelle Anwender zählt dabei weniger „irgendein Loch“, sondern ein Loch mit sauberer Kante, flachem Boden und kontrollierter Geometrie – auch in Holzwerkstoffen und beschichteten Platten.

In dieser Kategorie finden Sie Forstnerbohrer und nahe Bauformen, die im Sprachgebrauch häufig ebenfalls als Scharnierlochbohrer, Topfbandbohrer, Astlochbohrer, Kunstbohrer oder Zylinderkopfbohrer bezeichnet werden. Die Bezeichnungen hängen von Geometrie, Schneidstoff und typischem Einsatz ab. Entscheidend ist, dass das Werkzeug zur Maschine, zum Werkstoff und zur geforderten Lochqualität passt – damit Fehlkäufe vermieden werden.

Wofür 35 mm im Schreineralltag regelmäßig eingesetzt wird

  • Beschlaglochbohrungen im Möbelbau: Sacklöcher für Topfscharniere in Türen, Klappen und Korpussen. Der Bohrer muss dabei randnah bohren können und die Kante auf der Sichtseite sauber ausbilden.
  • Sacklochbohrungen für Verbindungsbeschläge: Je nach System entstehen definierte Taschen oder Aufnahmen, bei denen ein flacher Boden und eine gleichmäßige Wandung gefordert sind.
  • Astloch- und Reparaturbohrungen: Ausbohren von Astlöchern oder Schadstellen, um passende Ersatzstücke einzusetzen und Fehlstellen zu kaschieren.
  • Bohrungen an Kanten und in Überlappung: Anwendungen, bei denen der Bohrer nicht vollständig geführt wird (z. B. teilüberdeckte Bohrungen, Bohrungen nahe der Werkstückkante). Hier entscheidet die Umfangsschneide über den kontrollierten Schnitt.

Aufbau: So ist ein Forstnerbohrer 35 mm konstruiert

Forstnerbohrer arbeiten nicht mit Spiralnut und Gewindespitze wie ein Holzspiralbohrer, sondern mit einer kurzen Zentrierspitze und einer Schneidengeometrie, die den Lochrand zuerst schneidet und anschließend den Boden abträgt. In der Praxis begegnen Ihnen diese Begriffe:

  • Zentrierspitze: Positioniert das Werkzeug beim Anbohren, besonders relevant bei Schablonenarbeit und beim Start auf glatten Oberflächen.
  • Umfangschneide / Vorschneider: Schneidet den Lochrand vor. Je nach Ausführung als durchgehende Umfangschneide oder als zwei Vorschneider ausgeführt; Varianten können auch gezahnt sein (für Materialabtrag und Spanbruch).
  • Hauptschneiden (Räumerschneiden): Tragen das Material im Inneren ab und bilden den Lochboden aus. Bei Zylinderkopfbohrern wird häufig explizit von zwei Räumerschneiden gesprochen.
  • Spanräume / Spanfrei-Zonen: Bereiche zur Spanabfuhr. Bei tiefen Sacklöchern und bei MDF/Spanplatte ist die Spanräumung ein wesentlicher Faktor für gleichmäßigen Schnitt.
  • Schaft / Aufnahme: Häufig zylindrisch (z. B. 10 mm Schaft), teils mit 3-Flächen-Schaft gegen Durchrutschen im Bohrfutter, abhängig von Hersteller und Serie.

Werkstoff und Schneidstoff: Wann Werkzeugstahl reicht und wann Hartmetall sinnvoll ist

Bei 35 mm wird in Betrieben ein breites Spektrum gebohrt: Weichholz, Hartholz, MDF, Spanplatte, beschichtete Platten. Daraus ergeben sich klare Auswahlkriterien beim Schneidstoff:

Werkzeugstahl (WS) / Spezialstahl

Bewährter Standard für normale Anwendungen in Massivholz und ausgewählten Holzwerkstoffen. In Serienfertigung oder bei abrasiven Plattenwerkstoffen steigt der Nachschliffbedarf; das ist einkalkulierbar, wenn Schärfservice verfügbar ist.

Hartmetall-bestückt (HM)

Für regelmäßigen Einsatz in anspruchsvollen Werkstoffen (z. B. beschichtete Platten, MDF, harte Hölzer). HM-Schneiden sind in der Praxis verbreitet, wenn Lochkanten auf der Sichtseite reproduzierbar bleiben sollen.

Vollhartmetall (VHM)

Typisch im Maschinen- und Beschlagbohrbereich bei hohen Taktleistungen (z. B. Reihenloch- und CNC-Anwendungen). Auswahl und Spannsystem müssen zur Maschine passen; hier wird häufig über den Maschinentyp entschieden.

Maschinenbezug: Handmaschine, Ständerbohrmaschine, CNC – was das für 35 mm bedeutet

35 mm ist ein großer Durchmesser. Damit steigen Drehmoment, Wärmeeintrag und die Bedeutung einer stabilen Führung. In der Praxis entscheidet die Maschine mit über die geeignete Bohrerbauform:

  • Handbohrmaschine / Akkuschrauber: Funktioniert, wenn das Werkstück sicher fixiert ist, die Drehzahl stimmt und der Bohrer nicht „gezogen“ wird. Ein Schaft mit guter Klemmfläche (z. B. 3-Flächen-Schaft) reduziert Durchrutschen im Bohrfutter.
  • Ständerbohrmaschine: Bewährte Ausführung für kontrollierten Vorschub und reproduzierbare Tiefe. Das ist besonders relevant bei Serien von Scharnierbohrungen, weil Tiefe und Winkel konstant bleiben.
  • CNC / Reihenbohrmaschine: Im Beschlagbohrbereich werden oft definierte Bohrerlängen, Spannsysteme und Schneidstoffe genutzt. Hier ist die Auswahl stärker maschinenspezifisch (Schaftmaß, Nutzlänge, Drehrichtung).

Typische Probleme im Betrieb – und wie die richtige 35 mm-Ausführung sie reduziert

Die Kaufentscheidung ist bei Bohrwerkzeugen risiko-avers: Ein Fehlkauf fällt oft erst am Werkstück auf. Die häufigsten Probleme bei 35 mm lassen sich auf Geometrie, Schneidstoff, Führung und Spanabfuhr zurückführen.

1) Ausriss an der Lochkante (besonders bei beschichteten Platten)

Ursache: Der Lochrand wird nicht sauber vorgeschnitten; der Vorschneider greift zu spät oder ungleichmäßig, die Oberfläche reißt aus.

Ansatz: Auf eine Ausführung mit klar definierter Umfangschneide/Vorschneider achten. Bei empfindlichen Oberflächen wird in der Praxis häufig ein geeignetes HM-Werkzeug eingesetzt; zusätzlich hilft ein stabiler Vorschub und eine saubere Auflage.

2) Brandspuren und „Zusetzen“ (Harz, MDF-Staub)

Ursache: Hoher Reibanteil durch falsche Drehzahl, stumpfe Schneiden oder schlechte Spanräumung; der Bohrer läuft heiß, Späne werden nicht abgeführt.

Ansatz: Werkstück fixieren, mit gleichmäßigem Vorschub arbeiten und Späne räumen. Bohrerzustand prüfen und rechtzeitig nachschärfen lassen; Harzablagerungen entfernen, bevor die Schneiden „reiben“ statt schneiden.

3) Unruhiger Lauf, ovales Loch, Maßabweichungen

Ursache: Spiel im Bohrfutter, unzureichende Klemmung am Schaft, verkanteter Ansatz oder ungeeignete Führung bei randnahen Bohrungen.

Ansatz: Schaft und Aufnahme passend zur Maschine wählen (zylindrisch, 3-flächig). Für Serienarbeit Bohrlehre/Bohrschablone und Tiefenanschlag nutzen; stationär bohren, wenn Wiederholgenauigkeit gefordert ist.

4) Fehlende Passung zwischen Vorschneider und Hauptschneiden nach dem Nachschliff

Ursache: Beim Schleifen kann der Höhenunterschied zwischen Vorschneidern und Hauptschneiden nicht mehr stimmen; dann stimmt die Schnittfolge nicht, die Kante leidet und der Vorschub wird ungleichmäßig.

Ansatz: Nachschliff fachgerecht ausführen lassen. Bei professioneller Nutzung ist das ein wiederkehrendes Thema – wichtig ist ein Service, der die Geometrie einhält und nicht nur „irgendwie scharf“ macht.

Auswahlhilfe: Welche Angaben Sie vor dem Kauf einmal abgleichen sollten

Um Fehlkäufe zu vermeiden, reichen bei 35 mm wenige technische Abgleiche. Prüfen Sie diese Punkte einmalig – danach bestellen Sie Nachschub schneller und risikoärmer nach.

  • Durchmesser: 35 mm (relevant für Topfscharniere/Scharnierlochbohrung und definierte Sacklöcher).
  • Gesamtlänge und Nutzlänge: Je nach Bauform (klassischer Forstnerbohrer vs. kurze Scharnierloch-/Zylinderkopf-Ausführung). Kurze Ausführungen erleichtern Tiefenkontrolle bei Beschlägen.
  • Schaftdurchmesser / Schaftmaß: Häufig 10 mm bei 35 mm, je nach Hersteller. Muss zum Bohrfutter bzw. Spannsystem passen.
  • Drehrichtung: In der Regel Rechtslauf. Bei Maschinenanwendungen ist das eine Muss-Angabe.
  • Schneidstoff: Werkzeugstahl vs. HM-bestückt vs. VHM – abhängig von Werkstoffmix und Einsatzhäufigkeit.
  • Norm-/Serienangaben: Bei manchen Ausführungen wird eine Norm wie DIN 7483 G genannt; das hilft beim Abgleich mit vorhandenen Werkzeugen.

Anwendungsbeispiele (aus der Praxis gedacht) – mit typischem Setup

Scharnierlochbohrung in Korpustür (Topfscharnier)

Situation: Serien von Türen, Lochbild wiederholt sich, Sichtkante soll sauber bleiben.

Werkzeugwahl: 35 mm Scharnierlochbohrer/Forstnerbohrer, passend zur Maschine; bei beschichteten Platten wird häufig eine HM-Ausführung eingesetzt.

Setup: Werkstück sicher spannen, Tiefenanschlag nutzen, Bohrlehre/Schablone für wiederkehrende Positionen. Späne in Intervallen räumen, besonders in MDF und Spanplatte.

Sackloch für Verbindungsbeschlag im Korpusbau

Situation: Wiederholte Sacklöcher, Boden soll gleichmäßig sein, Tiefe ist funktional (Beschlag sitzt bündig).

Werkzeugwahl: Forstnerbohrer 35 mm oder Zylinderkopfbohrer, je nach geforderter Bohrtiefe und Maschinenführung.

Setup: Stationäres Bohren bevorzugen, wenn Tiefe und Winkel in Serie gleich bleiben müssen; gleichmäßiger Vorschub reduziert Reibung und verbessert die Oberfläche im Loch.

Astloch ausbohren und einsetzen

Situation: Ast fällt aus oder stört im Sichtbereich; es wird ein zylindrischer Einsatz benötigt.

Werkzeugwahl: Forstnerbohrer/Astlochbohrer 35 mm – wichtig ist die saubere Randbildung und stabile Führung, weil häufig in wechselnder Faser gebohrt wird.

Setup: Opferholz unterlegen bei Durchgangsbohrung; bei Sackloch die Tiefe definieren. Späne räumen, um das „Zusetzen“ zu vermeiden.

Wartung und Nachschliff: bewährt im täglichen Einsatz

Im professionellen Umfeld ist Nachschliff kein Sonderfall, sondern Teil der Werkzeugwirtschaft. Forstnerbohrer, Astlochbohrer, Kunstbohrer und Zylinderkopfbohrer werden regelmäßig nachgeschärft, sobald Lochkante, Vorschub oder Wärmeeintrag auffällig werden. Wichtig ist, dass beim Schleifen die Geometrie erhalten bleibt – insbesondere das Verhältnis zwischen Vorschneidern und Hauptschneiden. Dann bleibt die Schnittfolge stabil und die Lochkante sauber.

Als Fachhandel für Holzbearbeitung ist der Shop auf den Bedarf von Schreinern, Tischlern sowie professionellen Holzbearbeitungs-Betrieben in Handwerk und Industrie ausgerichtet – ebenso auf ambitionierte Holzwerker. Sie erhalten hier Marken- und Qualitäts-Werkzeuge, die sich im Werkstattalltag bewährt haben und bei Bedarf über längere Sicht wieder nachbestellt werden können. Auf Wunsch unterstützen wir mit Schärfservice für geeignete Werkzeuge; außerdem sind je nach System passende Ersatzteile bzw. ergänzende Komponenten aus dem Fachhandelsumfeld verfügbar.

Such- und Fachbegriffe, die in Betrieben für diese Kategorie verwendet werden

Wenn Sie im Betrieb nach dieser Größe suchen, werden häufig folgende Begriffe genutzt – je nach Maschine und Anwendung: Forstnerbohrer 35 mm, Scharnierlochbohrer 35 mm, Topfbandbohrer 35 mm, Topfscharnier-Bohrer, Sacklochbohrung 35 mm, Astlochbohrer 35 mm, Kunstbohrer 35 mm, Zylinderkopfbohrer 35/90, HM-bestückt, Vollhartmetall, Vorschneider, Umfangschneide, Räumerschneiden, Zentrierspitze, zylindrischer Schaft 10 mm, DIN 7483 G.

Fragen aus dem Einkauf (FAQ)

Ist „Scharnierlochbohrer“ dasselbe wie „Forstnerbohrer“?

Im Sprachgebrauch werden die Begriffe oft gemischt. Technisch gibt es Überschneidungen: Beide nutzen Zentrierspitze und Vorschneider/Hauptschneiden. „Scharnierlochbohrer“ wird häufig für kürzere Ausführungen oder für Anwendungen rund um Topfscharniere verwendet, während „Forstnerbohrer“ breiter gefasst ist.

Wann ist eine HM-Ausführung sinnvoll?

Wenn regelmäßig abrasive Werkstoffe wie MDF, Spanplatte oder beschichtete Platten gebohrt werden und die Lochkante auf der Sichtseite reproduzierbar bleiben soll, wird in der Praxis häufig HM eingesetzt. Für reine Weichholz-Anwendungen kann Werkzeugstahl ausreichend sein, abhängig vom Einsatzprofil.

Welche Schaftmaße sind bei 35 mm üblich?

Bei 35 mm sind zylindrische Schächte (z. B. 10 mm) verbreitet; je nach Serie gibt es zusätzliche Geometrien gegen Durchrutschen im Bohrfutter. Entscheidend ist, dass Schaft und Aufnahme zur Maschine passen.

Warum ist Nachschliff fachlich heikel?

Weil das Zusammenspiel aus Vorschneidern (Umfangschneiden) und Hauptschneiden stimmen muss. Wenn der Höhenunterschied nicht passt, leidet Schnittfolge, Lochkante und Vorschubverhalten. Ein fachgerechter Schärfservice hält diese Geometrie ein.

Gibt es eine Norm, an der man sich orientieren kann?

Bei bestimmten Ausführungen wird DIN 7483 G genannt; das kann beim Abgleich mit vorhandenen Werkzeugen helfen, ersetzt aber nicht die Prüfung von Länge, Schaft und Schneidstoff für Ihre Maschine und Ihren Werkstoffmix.